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Panorama Brite adoptiert bei Einsatz in Syrien Hundewelpen
Nachrichten Panorama Brite adoptiert bei Einsatz in Syrien Hundewelpen
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11:48 08.11.2018
Der Brite Sean Laidlaw mit Hündchen Barrie. Quelle: Sean Laidlaw
London

Die Geschichte rührt zu Herzen: Ein Brite findet bei seinem Einsatz in Syrien einen Welpen. Er zieht das Hunde-Baby auf, füttert es – die beiden sind unzertrennlich. Doch dann ist der Einsatz vorbei, und auch die Geschichte der Freundschaft scheint beendet. Jetzt aber gab es ein Happy-End: Sean Laidlaw und Hund Barrie haben sich nach vielen Monaten der Trennung wieder, wie die „Daily Mail“ berichtet.

Sean Laidlaw und Hundewelpe Barrie – ein unzertrennliches Team

Die Geschichte begann demnach, als Sean Laidlaw in den Trümmern etwas wimmern hörte. Er beugte sich herunter, um ihn herum explodierten die Bomben, und was er dann sah, berührte ihn zutiefst: Ein Hündlein, erst wenige Wochen alt; verdreckt, verschüchtert, einsam. Also fasste der 30-Jährige sich ein Herz. Er nahm den Hund an sich, und während Barrie, wie er den Hund nannte, in der ersten Zeit eher verängstigt in der Ecke kauerte, taute er mit der Zeit auf, mit jedem neuen Tag fand er mehr Zutrauen. Über Monate wurden die beiden zu einem unzertrennlichen Team.

Sean Laidlaw machte keinen Schritt mehr ohne seinen Hund, und Barrie war nicht mehr ohne sein Herrchen zu sehen. Er schlief mit ihm selben Raum, Laidlaw fütterte und trainierte ihn.

Nach Monaten aber war für den Briten die Zeit in Syrien vorbei, er hatte dort als privater Auftragnehmer ein Bombenräumungsteam geleitet. Und während er sich einerseits auf zu Hause freute, bedeutete das Ende des Vertrages zugleich auch ein Abschied von Barrie.

Aber damit wollte er sich nicht zufrieden geben. Also wandte er sich an eine Hilfsorganisation, die sich darauf spezialisiert hat, Tiere aus Syrien ins Ausland zu verbringen. Und er gründete eine Foundation, um Geld dafür zu sammeln, dass Barrie nach Großbritannien verschickt werden kann. Am Ende kamen über 5000 Euro zusammen, und alles schien auf dem bestem Weg.

Doch die bürokratischen Hürden, den Hund zu transportieren, waren dann doch sehr hoch. Erst wurde Berry in den Irak geflogen, in Jordanien saß der Hund zwei Monate in Quarantäne, und erst jetzt, nach fünf Monaten Wartezeit, war es dann endlich soweit.

Hund ist aus Syrien 5000 Kilometer geflogen

Anfang November machte sich Sean vom britischen Essex zum Flughafen nach Paris, um seinen Hund in Empfang zu nehmen. Und auch Barrie war 5000 Kilometer für dieses Treffen gereist.

„Man mag denken, ich hätte Barries Leben gerettet“, sagte der Brite im Gespräch mit der britischen Zeitung „Daily Mail“. „Aber genau genommen hat er meins gerettet.“

Von RND/mha

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