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Panorama Einladung für Raumfahrt-Legende Jähn kam fast zu spät
Nachrichten Panorama Einladung für Raumfahrt-Legende Jähn kam fast zu spät
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11:22 31.05.2018
Sigmund Werner Paul Jähn. Quelle: imago/VIADATA
Berlin

Schneckenpost hätte fast die Reise von Sigmund Jähn zum Start des deutschen Astronauten Alexander Gerst ins kasachische Baikonur verhindert. Der Geophysiker hatte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie die Europäische Raumfahrtagentur Esa gebeten, den ersten Deutschen im All zum Start der Mission „Horizons“ einzuladen. Doch es dauerte, bis diese bei der Raumfahrt-Legende im heimischen Strausberg bei Berlin eintraf.

„Alexander Gerst hat mich aus seinem letzten Urlaub vorm Start angerufen und mir gesagt, dass er sich freue, mich beim Abheben dabei zu haben. Da habe ich ihm erzählt, dass daraus nichts würde – weil ich keine Einladung erhalten hätte. Zwei Tage später war sie im Kasten“, sagte der 81-Jährige Jähn dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Am liebsten würde ich mit einsteigen“

„Das hatte Alex durchgesetzt, das macht nicht jeder. Ich war auch bei seinem ersten Start dabei. Nun freue ich mich für ihn auf den zweiten. Am liebsten würde ich mit einsteigen“, so der 81-Jährige im RND-Interview. DLR-Sprecher Andreas Schütz sagte, dem deutschen Raumfahrtteam sei es wichtig, dass Jähn dabei ist. „Vor allem im Jubiläumsjahr seines Flugs“, so Schütz.

Der pensionierte NVA-General Jähn, der 1978 ins All flog, arbeitete nach der Wiedervereinigung 15 Jahre als Berater für das DLR und die ESA in Moskau.

Gerst startet am 6. Juni zu seiner zweiten Mission auf die Internationale Raumstation ISS. Dort soll der Astronaut der Europäischen Raumfahrtagentur Esa ein halbes Jahr bleiben und für einige Monate auch als erster Deutscher das Kommando übernehmen.

Von Thoralf Cleven/RND

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