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Panorama Drama um Daniel Küblböck: Parallelen zu Theaterstück?
Nachrichten Panorama Drama um Daniel Küblböck: Parallelen zu Theaterstück?
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22:55 11.09.2018
Dieses Foto soll Daniel Küblböck kurz vor seinem Verschwinden auf der Aidaluna gepostet haben. Quelle: dpa/screenshot/Instagram/rosa_luxem
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Hamburg

Nach dem Verschwinden von TV-Star Daniel Küblböck hat seine Schauspielschule ETI in Berlin mehrere Aufführung des Abschlussstücks, für das auch der 33-Jährige geprobt hatte, abgesagt. Das Drama „Niemandsland / Terra de Ningúem“ soll dabei Parallelen zur Tragödie um den ehemaligen DSDS-Star aufweisen, berichtet die „Bild“.

„Aufgrund der tragischen Ereignisse um Daniel Kaiser-Küblböck haben das Ensemble und die Schulleitung des ETI beschlossen, die Vorstellungen von „Niemandsland“ vom 13. – 16.09. abzusagen“, teilte die Berliner Schauspielschule am Mittwoch auf ihrer Homepage mit. Küblböck war am Sonntag auf einem Aida-Kreuzfahrtschiff über Bord gegangen. Es gebe Grund zur Annahme, dass der Sänger gesprungen sei, erklärte der Kreuzfahrt-Veranstalter. Die Suche nach ihm wurde inzwischen eingestellt.

Küblböck sollte den Transsexuellen Aurora spielen

Doch plante der Schauspieler seinen Tod tatsächlich wie ein Theaterstück, wie die „Bild“ spekuliert? In der Abschlussaufführung seiner Schauspielschule wurden Szenen aus den Stücken „Unschuld“ und „Das Leben auf der Praça Roosevelt“ verarbeitet. Im Stück „Unschuld“ geht es unter anderem um eine Frau namens Rosa, die ins Wasser geht, um dort offensichtlich den Tod zu finden – unter dem Namen „Rosa_Luxem“ hatte Küblböck erst Anfang September einen Instagram-Account eröffnet.

„Das Leben auf der Praça Roosevelt“ handelt von gesellschaftlichen Außenseitern, von Träumen, aber auch dem Kampf ums Überleben. Küblböck sollte ursprünglich die Rolle des Transsexuellen Aurora übernehmen, der in eine Lebenskrise stürzt. Bei der Premiere vor einigen Wochen war der TV-Star aber nicht dabei – offenbar aus privaten Gründen.

Mobbing-Vorwürfe gegen Schauspielschule

Kurz darauf war auf der Facebook-Seite des Daniel-Küblböck-Fanclubs ein mutmaßliches Schreiben des Künstlers aufgetaucht, in dem er Mobbing-Vorwürfe gegen seine Schule erhebt. „Dieses monatelange Mobbing an meiner Schule (und) in meiner Klasse hat mich doch zutiefst in meiner Seele erschüttert“, heißt es in dem am 3. August veröffentlichten Brief. Das Europäische Theaterinstitut wies die Mobbing-Anschuldigungen am Montag entschieden zurück.

Doch wie sehr hatte sich Küblböck mit der Rolle des Transsexuellen identifiziert? Auf dem neuen Instagram veröffentlichte der TV-Star zuletzt zahlreiche Selfies, die ihn geschminkt, mit Schmuck und in Frauenkleidern zeigen. Einige dieser Bilder sind offenbar auch in einer „Aida“-Kabine entstanden. Sie wurden wenige Tage vor seinem Verschwinden gepostet – stets mit „#transexuelle #transformation“ beschrieben.

Haben Sie Suizidgedanken? Dann wenden Sie sich bitte an folgende Rufnummern:

Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

0800 – 111 0 111 (ev.)

0800 – 111 0 222 (rk.)

0800 – 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)

Email: unter www.telefonseelsorge.de

Von RND

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