Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Panorama Drittmittel für Hochschulen auf neuem Höchststand
Nachrichten Panorama Drittmittel für Hochschulen auf neuem Höchststand
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:46 12.10.2012
Anzeige
Wiesbaden

Die deutschen Hochschulen haben noch nie so viel Geld von der Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen für die Forschung eingeworben wie 2010. Insgesamt erhielten sie 5,9 Milliarden Euro sogenannter Drittmittel - etwa 10,5 Prozent mehr als 2009.

Dies teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Der Anteil der Drittmittel an allen Ausgaben der Hochschulen stieg damit binnen eines Jahres leicht um 0,6 Prozentpunkte auf 14,4 Prozent.

Die Uni-Professoren werben mehr Geld für die Forschung ein als ihre Kollegen an anderen Hochschulen. Bei den Fächern liegt die Medizin vorn, bei den Hochschulen die Technische Hochschule (TH) Aachen. Das Geld kommt beispielsweise von der EU, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Bundesagentur für Arbeit, Stiftungen und Unternehmen.

Ein Uni-Professor warb im Schnitt 261 700 Euro Drittmittel ein - 8,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Fachhochschul-Professoren waren es durchschnittlich 23 400 Euro (plus 13,5 Prozent). Medizin-Professoren erzielten im Durchschnitt 536 500 Euro, gefolgt von ihren Uni-Kollegen in den Ingenieurwissenschaften mit 509 600 Euro. Die TH Aachen warb knapp 235 Millionen Euro ein, gefolgt von der Technischen Universität (TU) München mit rund 200 Millionen Euro und der TU Dresden mit 169 Millionen Euro.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Umgerechnet 60 Milliarden Euro jährlich - so viel würde es nach einer Studie kosten, bestehende Naturschutzgebiete auf der ganzen Welt zu erhalten und neue einzurichten.

12.10.2012

Junge Menschen zwischen 16 und 25 schlafen im Schnitt mindestens eine Stunde zu wenig.

11.10.2012

Jüdisches Leben hat in der Bundesrepublik neuen Schwung bekommen, auch wenn Schmähungen und Polizeischutz leider immer wieder zum Alltag für Juden in Deutschland gehören.

18.10.2012
Anzeige