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Panorama Feuer in Hotel in Neu Delhi - mindestens 17 Menschen sterben
Nachrichten Panorama Feuer in Hotel in Neu Delhi - mindestens 17 Menschen sterben
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08:21 12.02.2019
Bei einem Brand in einem Hotel im Zentrum der indischen Hauptstadt Neu Delhi sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Quelle: -/Sivanand Chand/AP/dpa
Neu Delhi

Beim Brand eines Hotels im Zentrum der indischen Hauptstadt Neu Delhi sind mindestens 17 Menschen gestorben. Unter den Toten sind eine Frau und ein Kind, die aus einem Fenster des sechsstöckigen Gebäudes gesprungen waren, um den Flammen zu entkommen, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Das Feuer brach demnach in der Nacht zum Dienstag in einem der oberen Stockwerke aus - vermutlich wegen eines Kurzschlusses.

Die meisten Opfer starben den Angaben zufolge an Rauchvergiftungen. Zwei Menschen wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Nach ersten Erkenntnissen waren zum Zeitpunkt des Brandes keine Ausländer im Hotel. Das Hotel Arpit Palace liegt im zentralen Stadtteil Karol Bagh, der vor allem indischen Touristen günstige Unterkünfte sowie Einkaufsmöglichkeiten bietet.

Hotel wurde höher gebaut als erlaubt

Der Gesundheitsminister der Hauptstadtregion Delhi, Satyendar Jain, kündigte eine Untersuchung an. Das Hotel sei zwei Stockwerke höher gewesen als erlaubt. Auch andere Gebäude in der Gegend würden auf Brandsicherheit überprüft. Der Feuerwehrsprecher sagte, im Restaurant im obersten Stockwerk des Hotels habe es brennbare Fiberglasplatten gegeben - dies verstoße gegen Brandschutzvorschriften.

Auf einem in indischen Medien verbreiteten Video eines Zeugen sind riesige Flammen zu sehen, die das oberste Stockwerk des Hotels umgeben. Das Video zeigt auch eine Person, die zunächst an der Dachterrasse hängt und dann zu Boden stürzt.

35 Menschen wurden gerettet

Die Feuerwehr brachte das Feuer mit rund 25 Löschfahrzeugen unter Kontrolle. 35 Menschen wurden dem Sprecher zufolge gerettet. Wegen mangelhafter Brandschutzvorrichtungen, fehlender Notausgänge und veralteter Elektrik kommen Brände mit vielen Opfern in Indien häufig vor.

Von RND/dpa

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