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Panorama Grabsteine im Freizeitpark – Betreiber soll Geldbuße zahlen
Nachrichten Panorama Grabsteine im Freizeitpark – Betreiber soll Geldbuße zahlen
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15:41 12.10.2018
Der Betreiber des bayrischen Freizeitparks Geiselwind musste sich wegen Grabstein-Deko vor Gericht verantworten. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Kitzingen

Gruselige Grabsteindeko: Weil ein Mädchen durch Zufall den echten Grabstein ihres Großvaters in einem Freizeitpark entdeckte, musste sich der Besitzer vor Gericht verantworten. Der Betreiber des Vergnügungsparks im bayrischen Geiselwind ist nun vom Amtsgericht Kitzingen verwarnt worden und soll eine Geldbuße von 1200 Euro zahlen. Das Aufstellen der echten Grabsteine mit lesbaren Namen der Verstorbenen vor dem sogenannten Horrorhaus sei eine Zurschaustellung gewesen, sagte der Amtsrichter am Freitag. Das gehe über ein kurzzeitiges Beleidigen hinaus. Das Andenken der Verstorbenen sei damit verunglimpft worden.

Der Angeklagte hatte vor dem „Horrorlazarett“ mindestens acht Grabsteine mit originalen Inschriften zu Dekorationszwecken aufgestellt, ohne zuvor die Namen der Toten entfernt zu haben. Ein Mädchen erkannte im Sommer 2017 bei einem Ministrantenausflug den Grabstein seines 1996 verstorbenen Großvaters. Die Witwe des Mannes erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei.

Von RND/dpa