Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Panorama Kein Recht für Frauen auf weibliche Ansprache in Formularen
Nachrichten Panorama Kein Recht für Frauen auf weibliche Ansprache in Formularen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:54 13.03.2018
Anzeige
Karlsruhe

Frauen haben kein Recht auf eine weibliche Ansprache in Formularen. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden. Das oberste deutsche Zivilgericht wies die Revision einer Sparkassen-Kundin zurück. Klägerin Marlies Krämer fühlt sich mit männlichen Formulierungen wie „Kunde“ oder „Kontoinhaber“ nicht angesprochen und pochte auf die Ansprache als „Kundin“ oder „Kontoinhaberin“. Sie rügte einen Verstoß gegen den im Grundgesetz garantierten Gleichheitsgrundsatz. Der BGH sieht das nicht so: Die Anrede „Kunde“ für Frauen sei weder ein Eingriff in das Persönlichkeitsrecht noch ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Marlies Krämer ist vor Gericht gescheitert: Die Seniorin wollte vor dem BGH durchsetzen, dass sie in Verträgen mit der Sparkasse als Kontoinhaberin angesprochen werden solle. Doch das Gericht urteilt nun, dass Frauen kein Recht auf eine weibliche Ansprache haben.

14.03.2018

Frauen müssen in Formularen nicht in weiblicher Form angesprochen werden. Das entschied der Bundesgerichtshof in Karlsruhe und wies damit die Revision einer Sparkassen-Kundin ...

13.03.2018

Seltene Skizzen von Donald Duck sind in einer Sonderausstellung in Mainz zu sehen. Dabei wird klar: Nicht immer haben die Figuren aus Entenhausen so ausgesehen wie heute.

13.03.2018
Anzeige