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Panorama Kilauea speit 10 Kilometer hohe Aschewolke in die Luft
Nachrichten Panorama Kilauea speit 10 Kilometer hohe Aschewolke in die Luft
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20:36 17.05.2018
Der Krater liegt in einem Nationalpark, der seit dem 11. Mai geschlossen ist. Die Behörden haben erklärt, sie rechneten nicht einer tödlichen Gefahr durch die Explosionen, solange niemand den Park betrete. Quelle: imago/ZUMA Press
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Honolulu

Ein Vulkan auf Hawaii hat am Donnerstagmorgen (Ortszeit) eine große Aschewolke ausgestoßen. Wissenschaftler der US-Behörde USGS sprachen von einem „explosiven“ Ausbruch und stellten Fotos von der Aschewolke über dem Vulkan Kilauea auf Big Island ins Netz.

Die Höhe der Wolke wurde von den Geologen auf bis zu 10 000 Meter geschätzt. Sie warnten davor, dass der Vulkan zusammen mit Asche und Gasen größere Felsbrocken ausspucken könnte. Anwohner wurden angewiesen, sich vor dem Ascheniederschlag zu schützen.

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Der Vulkan Kilauea auf Hawaii hat in einer gewaltigen Explosion Asche mehr als 9000 Meter hoch in die Luft geschleudert. Zuvor hatten sich mehrere Kilometer östlich des Kraters Risse im Boden gebildet, aus denen Lava austrat.

Seit Wochen gibt die Erde auf der zu den USA gehörenden Inselgruppe Hawaii keine Ruhe. Nach einer Serie von Erdbeben und Eruptionen des Vulkans Kilauea seit Ende April hatten Lavaströme Dutzende Gebäude zerstört, davon viele Häuser in einem Wohngebiet östlich des Vulkans auf Hawaiis größter Insel Big Island.

Fernsehbilder und Videos in sozialen Netzwerken zeigen seit Wochen, wie glühende Lava aus Spalten aufsteigt. An vielen Stellen sind Straßen aufgerissen. Hunderte Anwohner haben die gefährdeten Gebiete verlassen.

Der Kilauea gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt. Auf den Hawaii-Inseln leben etwa 1,5 Millionen Menschen. Laut Vulkanwarte gibt es dort sechs aktive Vulkane. Brechen die für Hawaii typischen Schildvulkane aus, kann Lava nicht nur aus dem Krater fließen, sondern auch durch unterirdische Risse andernorts an die Oberfläche dringen.

Von dpa/AP/RND

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