Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Panorama Kloster Lorsch will Mönchen „ein Gesicht geben“
Nachrichten Panorama Kloster Lorsch will Mönchen „ein Gesicht geben“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:26 23.08.2016
Anzeige
Lorsch

Forscher wollen mit neuester Technik ermittel, wie ein Mönch aus dem Mittelalter ausgesehen haben könnte. Das Unesco-Weltkulturerbe Kloster Lorsch stellt dazu einen oder mehrere Schädel und Knochen zur Verfügung.

„Memoria - den Vergessenen ein Gesicht geben“ heißt das Projekt. „Wir prüfen, was in den Genen codiert ist“, sagte Professor Ben Krause-Kyora von der Universität Kiel bei der Vorstellung am Mittwoch in Lorsch (Kreis Bergstraße).

Die Knochen sollen auch darauf untersucht werden, was gegessen wurde und welche Krankheiten es gab. Die Welterbestätte arbeitet dabei neben der Uni Kiel in den kommenden Jahren auch mit den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zusammen.

Das Kloster Lorsch steht seit 1991 auf der Unesco-Liste. Zur Weihe seiner Kirche war im Jahr 774 Karl der Große gekommen. Die Reformation bedeutete das Ende des Klosters. Die Anlage wurde dann im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) verwüstet. Im Laufe der Zeit wurden fast alle klösterlichen Gebäude abgebrochen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Islamisten in Rheinland-Pfalz hat die Staatsanwaltschaft Duisburg eine zweite Festnahme bestätigt.

10.08.2016

Es ist das altbewährte Spiel: Die „Bild“-Zeitung beginnt im Sommer, angebliche Dschungelcamp-Kandidaten zu präsentieren. Am Mittwoch hat das Blatt aber eine Frau auf der Titelseite, die derzeit nicht gerade über zu wenig Publicity klagen kann.

11.08.2016

Olympia nimmt Fahrt auf. Das ist gut für ARD und ZDF. Wenn deutsche Athleten um Gold, Silber und Bronze kämpfen und dann auch Medaillen holen, ist das für den Fernsehzuschauer spannender.

11.08.2016
Anzeige