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Panorama Küblböck-Vater live im TV: „Sein Tod hätte verhindert werden können“
Nachrichten Panorama Küblböck-Vater live im TV: „Sein Tod hätte verhindert werden können“
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23:21 02.12.2018
Daniel Küblböck kommt bei einem Sprung von der Aida ums Leben. Quelle: imago/Future Image
Hannover

Seit dem 9. September dieses Jahres ist die Welt für Günther Küblböck nicht mehr wie zuvor. An diesem Tag springt sein Sohn Daniel Küblböck, bekannt geworden durch die Sendung „Deutschland sucht den Superstar“, vom Deck der Aida und gilt seither als vermisst. Dabei gibt es nur noch wenige Zweifel am Tod des jungen Mannes.

In der RTL-Sendung „Menschen, Bilder, Emotionen“ hat sich Küblböck-Papa Günther nun zu dem Vorfall geäußert und dabei zum Teil schwere Vorwürfe gegen die Crew der Aida erhoben: „Sein Tod hätte verhindert werden können. Mein Sohn war psychisch krank, dafür gab es im Vorfeld viele Anzeichen.“ Er hätte nicht gewollt, dass Daniel Küblböck überhaupt auf das Kreuzfahrtschiff geht. Aber selbst nach Reisenantritt, so Günther Küblböck, hätte der Sprung seines Sohnes verhindert werden können. „Bei so vielen Vorwarnungen, die es gegeben hat, hätte das Security Personal einfach eingreifen müssen.“

Günther Küblböck glaubt zudem nicht, dass Sohn Daniel den Tod geplant hatte: „Das war eine Handlung aus der Psychose heraus.“

Doch obwohl Vater Küblböck in der TV-Sendung schwere Vorwürfe erhebt, will er keinen juristischen Schritte verfolgen. „Man hätte dieses Schicksal verhindern können.“ Letztlich wolle er aber einfach aufmerksam machen auf Menschen mit ähnlichen Erkrankungen – und den besseren Umgang damit in der Gesellschaft.

Von RND/mrz

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