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Panorama Möchtegern-Millionär bestellt Sportwagen für 4,8 Millionen Euro – und landet vor Gericht
Nachrichten Panorama Möchtegern-Millionär bestellt Sportwagen für 4,8 Millionen Euro – und landet vor Gericht
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18:14 27.11.2018
Einen solchen Bugatti Chiron Sport wollte der Informatiker aus Düsseldorf gerne erwerben – mit gefälschten Bankauskünften und ohne das nötige Kleingeld. Quelle: Uli Deck/dpa
Düsseldorf

Weil er für 4,8 Millionen Euro den derzeit wohl teuersten und schnellsten Sportwagen der Welt bestellt hat, ist ein nahezu mittelloser Informatiker in Düsseldorf zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Mit gefälschten Bankauskünften hatte der 54-Jährige einem Autohändler vorgegaukelt, Multimillionär zu sein. Man möge ihm einen Bugatti Chiron besorgen, Geld spiele keine Rolle. Er behauptete, den Kaufbetrag bereits überwiesen zu haben.

Der Autohändler wurde stutzig, überprüfte die Bankauskünfte und erstattete Anzeige. An einem Termin im Autohaus mit dem Möchtegern-Millionär nahmen zwei als Mechaniker getarnte Polizisten teil. Das Amtsgericht Düsseldorf sprach den 54-Jährigen am Dienstag wegen versuchten Betrugs schuldig. Womit er den Wagen bezahlen wollte, konnte der Mann dem Richter nicht erklären. Laut Finanzauskunft hat er keine Millionen, sondern Schulden auf dem Konto.

Nur 500 Bugatti Chiron sollen gebaut werden: 1500 PS, vier Turbolader, acht Liter Hubraum, 16 Zylinder, gedrosselt auf 420 km/h. Der Marktpreis für einen Chiron aus zweiter Hand liege bereits um 1,5 Millionen Euro über dem Preis, der ab Werk verlangt werde, erklärte ein Experte.

Von RND/dpa