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Panorama Sexualisierte Gewalt: Berliner Kita suspendiert Mitarbeiter
Nachrichten Panorama Sexualisierte Gewalt: Berliner Kita suspendiert Mitarbeiter
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13:50 13.03.2019
In der Berliner Kita Martin Luther King werfen Eltern einem Mitarbeiter sexualisierte Gewalt gegen ihr Kind vor (Symbolbild). Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
Berlin

Eine Kita im Berliner Bezirk Neukölln hat einen Mitarbeiter nach dem Verdacht auf sexualisierte Gewalt umgehend suspendiert. Die zuständige Stelle des Landeskriminalamts sei bereits eingeschaltet und ermittele, berichtete Pfarrer Andreas Schiel für den Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen Süd am Mittwoch.

Der Übergriff soll an der Evangelischen Kita Martin Luther King erfolgt sein. Der Verband selber hatte den Verdacht öffentlich gemacht und den Namen der Kita genannt. Der Verdacht richtet sich gegen ein Mitglied des pädagogischen Personals. Eltern hatten der Leitung am Montag von Erzählungen ihres Kindes berichtet. Die beschuldigte Person sei sofort frei gestellt worden, sagte Schiel.

Um welche Form sexualisierter Gewalt es sich handeln könnte und ob sich der Verdacht gegen einen Mann oder eine Frau richte, wollte der Pfarrer mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht sagen. „Es geht aber nicht um eine Vergewaltigung“, ergänzte er. „Die anderen Mitarbeiter sind bestürzt, weil sich das niemand vorstellen konnte.“ Die übrigen Eltern seien bereits am Dienstag informiert worden. „Wir wollten nichts vertuschen oder unter den Tisch kehren“, betonte Schiel. An Reaktionen habe es bisher Bestürzung, Fassungslosigkeit und Informationsbedürfnis gegeben. Bisher sei kein Kind von der Kita abgemeldet worden.

Der Beschuldigte ist ein relativ neuer Mitarbeiter

Für die beschuldigte Person liege den Vorschriften gemäß ein erweitertes Führungszeugnis vor, sagte der Pfarrer. Es sei relativ neu. Für den Verdacht sexueller Übergriffe habe es in der Kita Richtlinien und ein Handlungskonzept gegeben. Die Kita prüfe nun auch arbeitsrechtliche Schritte.

Weiterlesen: Wegen Kinderpornos: Klinik trennt sich von Mitarbeiter

Von RND/dpa

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