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Nur Hälfte der Ostdeutschen mit dem Leben zufrieden

Gesellschaft Nur Hälfte der Ostdeutschen mit dem Leben zufrieden

Jeder zweite Ostdeutsche ist einer Studie zufolge mit seinem Leben zufrieden oder sogar sehr zufrieden - gleichzeitig treiben Zukunftsängste viele Menschen um.

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Einer Studie zufolge lebte 2012 ein Viertel der Ostdeutschen ab 18 Jahre unterhalb der Armutsschwelle.

Quelle: Stefan Sauer/Archiv

Berlin. Jeder zweite Ostdeutsche ist einer Studie zufolge mit seinem Leben zufrieden oder sogar sehr zufrieden - gleichzeitig treiben Zukunftsängste viele Menschen um. Besonders glücklich sind sie demnach mit ihrer Wohnsituation, ihrer Partnerschaft und ihrer Freizeit.

Jedoch erwartet mehr als die Hälfte der Befragten in Zukunft keine Verbesserungen in Bezug auf soziale Sicherung, Gerechtigkeit oder die Einkommensentwicklung. Das ist das Ergebnis des „Sozialreports 2012“ des Sozialverbandes Volkssolidarität, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde.

„Besonders die Angst vor Altersarmut ist deutlich ausgeprägt“, sagte Verbandspräsident Gunnar Winkler. „Gerade ältere Menschen sind verunsichert und haben das Gefühl, dass sie vom Aufschwung der vergangenen Jahre nicht profitiert haben.“ Der Studie zufolge lebte 2012 ein Viertel der Ostdeutschen ab 18 Jahre unterhalb der Armutsschwelle.

Auf dem Land ist die Stimmung laut Studie pessimistischer als in großen Städten. Dies führe auch zu einer stetigen Abwanderung nach Westdeutschland oder ins Ausland. „Noch immer gibt es einen starken Wegzug aus dem Osten“, sagte Winkler. „Besonders junge Menschen und Frauen verlassen die fünf Bundesländer.“

Der Wunsch der Befragten nach gesellschaftlicher Teilhabe oder Mitsprache bei politischen Projekten ist hoch. „Nur 16 Prozent sind zufrieden mit den demokratischen Beteiligungsmöglichkeiten“, sagte Winkler. Trotzdem unterstützten 71 Prozent generell die Demokratie.

Gleichzeitig äußerte sich die Mehrheit der Befragten unzufrieden in Bezug auf ausländische Mitbürger. 69 Prozent forderten mehr Anpassung von Migranten, 36 Prozent sagten sogar, dass es zu viele Ausländer in Deutschland gäbe.

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