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Schwangerschaftsgerüchte um Kate

Monarchie Schwangerschaftsgerüchte um Kate

„Eine Freundin hat gesagt...“ - das ist normalerweise die Formulierung, an der man erkennen kann, wenn britische Boulevardmedien irgendeine Story über irgendeinen Promi frei erfunden haben.

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Kate Middleton ist immer ein Thema.

London. „Eine Freundin hat gesagt...“ - das ist normalerweise die Formulierung, an der man erkennen kann, wenn britische Boulevardmedien irgendeine Story über irgendeinen Promi frei erfunden haben.

Diesmal war es eine Freundin von Kate Middleton: Die Herzogin von Cambridge und Ehefrau von Prinz William sei schwanger, ließ Jessica Hay, wie Kate ehemals Schülerin des Marlborough-Internats in der Nähe von Reading, die Reporter des australischen Hochglanz-Magazins „New Idea“ wissen. Das ist die Nachricht, auf die die (Glitzer)-Welt gewartet hatte.

Die Quelle für die News ist dagegen so dünn, dass diesmal sogar der wenig zimperliche britische Boulevard weitgehend die Finger davonlässt. Jessica Hay hat inzwischen zurückgerudert, nachdem ihr im Freundeskreis vorgeworfen worden war, sie habe Geld für die angebliche Information genommen. Sie habe gar nichts gesagt und schon gar kein Geld bekommen, ließ sie wissen.

Während die internationale Journaille von Indien bis Australien in der brodelnden Gerüchteküche schwitzt, kann man sich förmlich vorstellen, wie sich Kate und William grinsend zurücklehnen. Fast wie zum Trotz veröffentlichte Clarence House, das Londoner Büro des Prinzen, am Tag der australischen Publikation eine gähnend langweilige Story über „einen Tag im Arbeitsleben von Prinz William“ - ein Hubschrauberpilot im Einsatz ohne Einsatz.

Ob das eine Replik auf die Glitzer-Geschichten von Kates angeblicher Schwangerschaft in aller Welt war? Keiner weiß es. Tatsache ist, dass sich im Leben des wohl berühmtesten Prinzenpaares der Welt derzeit einiges ändert. Seit Monaten werden die Gemächer für die beiden im Londoner Kensington Palast hergerichtet. Das bedeutet: Bald ist vielleicht Schluss mit dem geruhsamen Leben in Wales. Williams Großvater Prinz Philip ist mit 91 Jahren nicht mehr zu hundert Prozent bei Kräften. William muss mehr von dessen Pflichten übernehmen. Die Militärkarriere des „Flight Lieutenant Wales“ könnte sich dem Ende neigen.

Und Kate? Der schönen Herzogin fliegen weiterhin die Herzen zu, auch wenn das Mädchen aus einer bürgerlichen Aufsteiger-Familie im Palast nicht ganz so angesehen sein soll, wie in der Öffentlichkeit. Im Alter von fast 31 Jahren und eineinhalb Jahre nach ihrer Hochzeit hat sie im royalen Alltag außer ein paar Auslandsreisen in die Südsee oder nach Kanada noch nicht allzu viel auf die Beine gestellt - allerdings auch keine Fehler gemacht.

Ihre wichtigste Dienstpflicht als Ehefrau der Nummer zwei der britischen Thronfolge ist jedoch klar definiert: Sicherstellung der Erbfolge. Dem Prinzen muss ein Prinzlein geschenkt werden. Dafür haben sich Kate und William schon vergleichsweise viel Zeit gelassen. Schwiegervater Prinz Charles war mit seiner damaligen Frau Diana weitaus produktiver: William kam nicht einmal ein Jahr nach der Trauung seiner Eltern zur Welt.

Kein Wunder, dass die Yellow-Press allmählich ungeduldig wird. Im vergangenen Jahr hatte es noch geheißen, Kate wolle Williams Großmutter - der Queen - nicht die Schau bei deren Diamantenen Thronjubiläum im Juni stehlen. Dann hieß es, während der Olympischen Spiele in London wäre die Schwangerschafts-Nachricht auch nicht gut platziert - sie wäre womöglich untergegangen.

Jetzt sind eigentlich alle Hindernisse beseitigt. Der als Geheim-Urlaub geplante Aufenthalt im Haus eines Freundes in Südfrankreich im September passt in dieses Bild. Beobachter im Umfeld des Hofes mutmaßen: Dort sollte Geschichte geschrieben werden. Wenig später tauchten Bilder der barbusigen Kate auf der Sonnenterrasse auf. Doch solch waghalsige Gerüchte sind nicht neu. Einmal wurde Kates angebliche Schwangerschaft der Tatsache abgeleitet, dass sie bei einem öffentlichen Empfang keine Erdnussbutter aß.

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