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Vater Heinrich George war "ein aufrechter Mann"

Götz George Vater Heinrich George war "ein aufrechter Mann"

"Privatismen" durften nicht einfließen, "Sentimentalitäten" gleich gar nicht. Dass Götz George in einem Doku-Drama ("George": Mo., 22.07., ...

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Götz George spielt im Doku-Drama "George" seinen Vater Heinrich: Der starb 1946 im Sowjet-Lager Sachsenhausen.

Quelle: SWR / Thomas Kost

"Privatismen" durften nicht einfließen, "Sentimentalitäten" gleich gar nicht. Dass Götz George in einem Doku-Drama ("George": Mo., 22.07., 20.15 Uhr, ARTE; Mi., 24.07., 21.45 Uhr, ARD) seinen eigenen Vater spielt, hat andere Beweggründe, wie der Schauspieler im Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau erklärte. Zum einen das aufopferungsvoll recherchierte Drehbuch von Autor und Regisseur Joachim Lang. Zum anderen die Möglichkeit, das öffentliche Bild des großen Film- und Theaterschauspielers Heinrich George gerade rücken zu können. "Er war ein aufrechter Mann, das Wort trifft es am besten", verteidigte Götz George den Vater, der im Dritten Reich auch in Propagandafilmen der Nazis mitwirkte. "Natürlich: Er ging Kompromisse ein. Wobei er diese Zeit sicher am allerwenigsten gemocht hat: Sie war diktatorisch, sie war unkünstlerisch, sie war fürchterlich. Und als Schauspieler mit sensiblen Antennen merkte er das früh." Der Sohn ist sicher: Wäre Heinrich George nicht 1946 im sowjetischen Lager Sachsenhausen gestorben, hätte er für seine Fehler geradegestanden - und wie andere eine zweite Chance erhalten. "Ein Problem für ihn war, dass er zu früh gestorben ist. Und auf die Toten lässt man die Gülle eben herab. Wenn er überlebt hätte, hätte er gute Argumente gehabt. Oder womöglich gar keine gebraucht. Vielleicht hätten ihn andere verteidigt." ARTE und das Erste senden den Film flankierend zu Götz Georges Geburtstag - am 23. Juli wird der gebürtige Berliner mit Zweitwohnsitz auf Sardinien 75 Jahre alt.

 

Agenturseite Götz George

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