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Panorama Wollte sich Rebecca (15) mit einer Internet-Bekanntschaft treffen?
Nachrichten Panorama Wollte sich Rebecca (15) mit einer Internet-Bekanntschaft treffen?
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14:49 13.03.2019
Die vermisste Schülerin Rebecca. Quelle: Polizei Berlin/dpa
Berlin

Im Fall der verschwundenen Schülerin Rebecca steht die Polizei weiter vor vielen offenen Fragen, vor allem die nach dem Täter. Die Familie des Mädchens betont seit Wochen, dass sie an die Unschuld des in Untersuchungshaft sitzenden Schwagers glaubt. Jetzt haben sich die Angehörigen in einem Interview mit dem Magazin „Bunte“ erneut geäußert – und ein bislang unbekanntes Detail über das verschwundene Mädchen öffentlich gemacht.

Demnach habe Rebecca vor ihrem Verschwinden einen jungen Mann im Internet kennen gelernt: „Es gab da wohl tatsächlich jemanden. Einen Max oder Maxi“, sagte Rebeccas Mutter Brigitte Reusch. Das habe ihr die 15-Jährige im Januar erzählt. Demnach habe Rebecca auch erzählt, dass er sie besuchen kommen wolle: „Ich sagte ihr, dass sie ihn auf keinen Fall alleine treffen dürfe“, sagte Rebeccas Mutter der „Bunten“.

„Er ist ein herzensguter, sensibler Ehemann und rührender Vater“

Als Brigitte Reusch erfuhr, dass zusammen mit Rebecca auch eine pinke Decke verschwunden sei, habe sie einen Gedanken gehabt: „Vielleicht hat sie diesen Jungen getroffen und die Decke mitgenommen, um sich draufzusetzen.“

Mehr zum Thema: Polizei und THW suchen auch am Mittwoch nach Leiche von Rebecca

Den in Untersuchungshaft sitzenden Schwager nimmt die Familie weiter in Schutz. Für Rebeccas Schwester Jessica sei „eine Welt zusammengebrochen, als mein Mann verhaftet wurde. Ich habe einen tollen Mann und kann mir absolut nicht vorstellen, dass Florian meiner Schwester etwas angetan haben könnte“, sagt sie der „Bunten“. Ihr Mann sei für Rebecca wie ein großer Bruder, „das hatte sie auch letztes Jahr in unsere Hochzeitszeitung geschrieben. (...) Er ist ein herzensguter, sensibler Ehemann und rührender Vater für unsere Tochter. Ich stehe voll hinter ihm und werde ihn im Gefängnis besuchen, sobald er Besuchserlaubnis hat.“

Rebecca war am 18. Februar zuletzt im Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers. Die Polizei geht davon aus, dass das Mädchen das Haus nicht lebend verließ, sondern getötet wurde.

Von RND

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