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Kirche sucht neue Wege der Kommunikation

Freiburg/Hannover Kirche sucht neue Wege der Kommunikation

Die katholische Kirche in Deutschland will sich im neuen Jahr mit einer veränderten Kommunikation zu Wort melden. „Wir dürfen nicht von oben herab kommunizieren und den Eindruck vermitteln, wir wissen alles besser“.

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Der Vorsitzende des Rates der evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider (r) und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch. Foto: Oliver Berg/ Archiv

Freiburg. Das sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, in Freiburg der Deutschen Presse-Agentur.

„Im Ringen um Aufmerksamkeit und im lauten Wettbewerb der Medien untereinander wächst die Gefahr, dass Themen mit eher leisen Tönen überhört werden“, sagte der Freiburger Erzbischof. „Wir suchen nach Wegen, diese wichtigen Themen auch künftig in der Gesellschaft präsent zu halten.“ Als Beispiele nannte Zollitsch den Kurznachrichtendienst Twitter und Soziale Netzwerke wie Facebook.

Die Offenheit für kirchliche und religiöse Themen in der Gesellschaft sei nicht wirklich gesunken. „Aber vielen Medien fehlt zwischen Politik, Showbusiness und Sport inzwischen die Rubrik für Sinn- und Grundsatzfragen des Lebens“, bedauerte Zollitsch. Darauf müsse die Kirche reagieren.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) sieht sich trotz zunehmend kritischer Fragen weiter als wichtige religiös-moralische Instanz. „Wir sind nach wie vor gefragt. Das zeigt, dass es immer noch ein Bewusstsein dafür gibt, dass unsere Gesellschaft und vor allem der demokratische Rechtsstaat davon leben, dass es Institutionen wie die Kirchen gibt, die für das Ganze und den Zusammenhalt in der Gesellschaft Sorge tragen“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider der Deutschen Presse-Agentur.

Wie sehr der durch die Verfassung geschützte Raum der Religion noch präsent ist, habe etwa die Beschneidungsdebatte gezeigt. „Sie hat deutlich gemacht, dass es schon überraschend viele Menschen gibt, die trotz ihrer eigenen säkularen Weltanschauung das neue Gesetz zum elterlichen Sorgerecht mitgetragen haben.“ Schneider kritisierte allerdings den manchmal scharfen Ton der Debatte. „Es klang mitunter eine grundsätzliche Religionsfeindschaft durch, die für unsere Gesellschaft neu und beunruhigend ist.“

dpa

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