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Aktivisten und Betroffene arbeiten G20-Gipfel auf

Hamburg Aktivisten und Betroffene arbeiten G20-Gipfel auf

Aktivisten, Betroffene und Augenzeugen haben sich am Freitag in Hamburg getroffen, um die Eskalation rund um den G20-Gipfel aufzuarbeiten.

Corinna Genschel ist Mitglied der Linkspartei.

Quelle: Christophe Gateau/dpa

Hamburg. Aktivisten, Betroffene und Augenzeugen haben sich am Freitag in Hamburg getroffen, um die Eskalation rund um den G20-Gipfel aufzuarbeiten. Der „politische, polizeiliche und mediale Ausnahmezustand“ könne so nicht stehen bleiben, sagte die Linken-Politikerin Corinna Genschel, die das Treffen moderierte. Schauspieler Rolf Becker kritisierte G20-Demonstranten, weil sie als erstes gewalttätig geworden seien. „Das war taktisch falsch.“

Genschel bezeichnete die Hamburger Justiz mit Blick auf die jüngsten G20-Urteile als „politisch“. Mit der zivilen Aufarbeitung wolle man eine „andere Zusammensetzung des G20-Bildes ermöglichen“, sagte sie. Bei den Krawallen vor und während des Gipfels der führenden Industrie- und Schwellenländer Anfang Juli waren mehrere hundert Polizisten und auch viele Demonstranten verletzt worden. Randalierer zündeten Autos an, legten Brände und plünderten Geschäfte.

dpa/lno

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