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Daniel Günther - ehrgeiziger neuer Vormann der Nord-CDU

Neumünster Daniel Günther - ehrgeiziger neuer Vormann der Nord-CDU

Der neue Hoffnungsträger der Nord-CDU ist konfliktfähig und polarisiert gern. Dass die Attacke ihm liegt, zeigt Daniel Günther im Kieler Landtag, wenn es der Fraktionsvorsitzende mit Ministerpräsident Torsten Albig oder SPD-Fraktionschef Ralf Stegner aufnimmt.

Daniel Günther (CDU), Fraktionsvorsitzender im Landtag, sitzt am 19.11.2016 in Neumünster (Schleswig-Holstein) auf dem Podium des 70. Landesparteitags der CDU. Foto:

Quelle: Markus Scholz/dpa

Neumünster. Pointiert bringt der 43-Jährige seine Positionen auf den Punkt. Er scheut sich auch nicht vor Forderungen, die andere populistisch nennen - etwa die nach Schweinefleisch-Angeboten in Kantinen und einer Residenzpflicht für Landesminister. Kommt dann kräftiger Gegenwind auf, hält der auch zur Selbstironie fähige Günther das aus.

Als neuer Landesvorsitzender und Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2017 will er die Nord-CDU moderner und lebendiger machen. Günther hat sein Berufsleben fast nur in der Politik verbracht. Nach dem Studium der Politik arbeitete der gebürtige Kieler zwei Jahre bei einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Von 2005 bis 2012 war er als Landesgeschäftsführer für die Organisation der Partei zuständig, Wahlkämpfe inklusive.

Seit 2009 ist Günther im Landtag, zunächst war er Hochschulpolitiker. Die Fraktion führt er seit zwei Jahren. Als Oppositionsführer hat Günther sich im Landtag profiliert, wobei er im Plenum zuweilen übereifrig wirkt. Im Job gilt er als organisierter und strukturierter Arbeiter. In seiner Freizeit macht der in Eckernförde lebende verheiratete Katholik gern ausgedehnte Spaziergänge am Meer. Besonders stolz ist er auf seine in diesem Jahr geborene Tochter.

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