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Diskussion um Trump lenkt von anderen Klimasündern ab

Hamburg Diskussion um Trump lenkt von anderen Klimasündern ab

Der angekündigte Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen lenkt nach Ansicht eines Experten von anderen Klimasündern ab.

US-Präsident Donald Trump.

Quelle: Evan Vucci

Hamburg. Der angekündigte Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen lenkt nach Ansicht eines Experten von anderen Klimasündern ab. „Es zeichnet sich ab, dass jetzt alle mit dem Finger auf den bösen Trump zeigen und dann keinem mehr auffällt, dass andere zwar nicht aus dem Abkommen aussteigen, aber die Maßnahmen, die nötig wären, um es zu erfüllen, auch nicht ergreifen“, sagte der Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung, Jürgen Maier, der Deutschen Presse-Agentur am Rande des Gipfels der Zivilgesellschaft Civil20 in Hamburg. Dort wollten Vertreter von 200 Organisationen aus 50 Ländern Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag ihre Forderungen für eine bessere Welt an die G20 überreichen.

Am 7. und 8. Juli treffen sich 19 Staats- und Regierungschefs führender Industrie- und Schwellenländer sowie Repräsentanten der EU in der Hamburger Messe. Die Vertreter der Zivilgesellschaft wollen erreichen, dass möglichst viele ihrer Forderungen in das Abschlusspapier der G20-Akteure aufgenommen werden.

Die Umweltorganisation Greenpeace forderte von Merkel, sie müsse als Gastgeberin des G20-Gipfels sicherstellen, dass die Interessen der Zivilgesellschaft berücksichtigt werden. „Beim Klimaschutz führt dabei kein Weg an einem sozialverträglichen Kohleausstieg vorbei“, sagte Greenpeace-Geschäftsführerin Sweelin Heuss.

dpa/lno

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