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Politik im Norden Experte: Live-Berichte machten G20-Krawalle spannend
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19:32 04.07.2018
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Hamburg

Vor dem G20-Sonderausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft hat der Extremismusforscher Rudolf van Hüllen auf eine zunehmende Gewaltbereitschaft in der linken Szene aufmerksam gemacht. Gewalt gegen Unbeteiligte sei früher tabu gewesen. „Diese Sperren fallen weg“, sagte der Krefelder Forscher am Mittwoch . Der Hamburger Kriminologe Dirk Enzmann sprach im Zusammenhang mit den Ausschreitungen von einer Eskalationsdynamik. Der Großteil der Teilnehmer sei nicht politisch gewesen. „Junge Leute fanden das spannend, jenseits der politischen Ideologie“, sagte Enzmann. Die Live-Berichterstattung der Medien habe diesen Effekt verstärkt.

Polizeipräsident Ralf Martin Meyer betonte dagegen den hohen Organisationsgrad der Gewalttäter. Diese hätten sich in Kleingruppen über ein Jahr lang vorbereitet. „Nichts, aber auch wirklich nichts ist bei diesen Gruppen dem Zufall überlassen“, sagte Meyer. Als Beispiel nannte er die Brandstiftungen am Morgen des 7. Juli 2017 an der Elbchaussee.

dpa/lno

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