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Heinold: Schulen brauchen dauerhaft Unterstützung vom Bund

Kiel Heinold: Schulen brauchen dauerhaft Unterstützung vom Bund

Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) hat eine spürbare Beteiligung des Bundes an den Bildungsaufgaben der Länder und Kommunen gefordert.

Finanzministerin Monika Heinold (Grüne).

Quelle: Carsten Rehder/archiv

Kiel. Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) hat eine spürbare Beteiligung des Bundes an den Bildungsaufgaben der Länder und Kommunen gefordert. „Wenn wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherstellen, die Unterrichtsversorgung zügig verbessern und die Schulgebäude sanieren wollen, dann geht dies nur mit tatkräftiger Unterstützung des Bundes“, sagte die Politikerin am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Sie unterstützt damit Vorschläge von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz.

Der hatte in der „Bild am Sonntag“ erklärt, dass er in der Bildungspolitik das große Rad drehen möchte. „Ich will, dass Bund und Länder in der Schulpolitik endlich zusammenarbeiten dürfen“, sagte er der Zeitung. „Das Festhalten von CDU, CSU und vom grünen Ministerpräsidenten aus Baden-Württemberg am Kooperationsverbot ist eine große Entwicklungsbremse für das deutsche Schulwesen“, heißt es in einem SPD-Eckpunktepapier.

Das Kooperationsverbot müsse wegfallen, forderte auch Heinold. „Bildung ist eine Gesamtverantwortung aller staatlichen Ebenen.“ Länder und Kommunen bräuchten dauerhaft strukturelle Unterstützung bei ihren Aufgaben in Kitas und Schule.

dpa

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