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Landtagswahl 2017: Albig wird SPD-Spitzenkandidat

Neumünster Landtagswahl 2017: Albig wird SPD-Spitzenkandidat

Die SPD in Schleswig-Holstein setzt bei der Landtagswahl 2017 klar auf Sieg. Mit ihrem frisch gekürter Spitzenkandidaten, Ministerpräsident Albig, will sie die Koalition mit den Grünen und dem SSW fortsetzen und zudem stärkste Partei im Landtag werden.

Ministerpräsident Torsten Albig wird die SPD als Spitzenkandidat in die Landtagswahl 2017 führen.

Quelle: dpa

Neumünster. Die SPD Schleswig-Holstein zieht mit Ministerpräsident Torsten Albig an der Spitze in die Landtagswahl im Mai 2017. Ein Parteitag in Neumünster nominierte den 53-Jährigen am Samstag per Akklamation als Spitzenkandidaten. Landeschef Ralf Stegner und Albig zeigten sich vor rund 200 Delegierten siegessicher. „Wir werden am 7. Mai 2017 um 18 Uhr die stärkste Partei im schleswig-holsteinischen Landtag sein“, sagte Alibg.

Derzeit haben SPD und CDU im Landtag in Kiel jeweils 22 Sitze. Albig regiert seit 2012 in einer Koalition mit den Grünen und dem Südschleswigsche Wählerverband (SSW). Mit Blick auf die CDU betonte der Regierungschef: „Wir dürfen ihnen das Land nicht zurückgeben, weil es in unseren Händen besser aufgehoben ist.“

Albig will die aus seiner Sicht nicht nur erfolgreiche, sondern auch konfliktfreie Koalition fortsetzen. „Die fünf Jahre reichten noch nicht. Wir haben noch so viel zu tun.“ Er nannte die Bereiche Bildung, Entlastung von Familien und die Chancengleichheit. Ziel sei „ein Land, das einen klaren, humanen Kurs hat“. Angstmacher in den Parlamenten brauche es nicht, sagte Albig. „Es reicht, wenn Rot, Grün und Blau Erfolg haben.“

Stegner ermahnte die Genossen zur Geschlossenheit. Sie müssten „alles lassen, was uns schadet“. Wahlen im Norden gingen immer eng aus. „Die Schwäche der Union nutzt uns gar nichts.“ Die SPD habe aber die besseren Argumente. Nach seiner Ansicht sind die Unterschiede zwischen SPD und CDU im Norden besonders groß. Auch deshalb prophezeite er der AfD hier „das schlechteste Ergebnis, dass sie bundesweit erzielen“. Die Menschen merkten, was gerecht sei.

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