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Nach Anschlägen: Bahnstrecke Hamburg-Lübeck freigegeben

Hamburg Nach Anschlägen: Bahnstrecke Hamburg-Lübeck freigegeben

Die nach Brandanschlägen seit Montag gesperrte Zugstrecke Hamburg-Lübeck ist wieder freigegeben. Das sagte eine Bahnsprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Dienstagnachmittag.

Hamburg. Die nach Brandanschlägen seit Montag gesperrte Zugstrecke Hamburg-Lübeck ist wieder freigegeben. Das sagte eine Bahnsprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Dienstagnachmittag. In der Nacht zum Montag hatten Unbekannte im Hamburger Stadtteil Eidelstedt und im Bereich Höltigbaum Kabelkanäle an Bahnstrecken angezündet und dabei auch Starkstromkabel neben dem Gleisbett beschädigt. Die Bahn richtete einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Bundesweit zählte die Polizei insgesamt 13 Anschläge auf Bahnanlagen.

Die Internetplattform „linksunten.indymedia.org“ veröffentlichte ein mögliches Bekennerschreiben. Die unbekannten Verfasser beziehen die Brandstiftungen auf das Anfang Juli in Hamburg geplante G20-Gipfeltreffen. Das mutmaßliche Bekennerschreiben passe ins „Raster“, hieß es aus Sicherheitskreisen. Staatsschutz und Polizei ermitteln. Konkrete Hinweise auf die Täter gab es zunächst nicht.

dpa/lno

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