Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Norden Studie: Für wachsende Generation „65 plus“ fehlen Wohnungen
Nachrichten Politik Politik im Norden Studie: Für wachsende Generation „65 plus“ fehlen Wohnungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:48 04.07.2013
In Hamburg fehlen altersgerechten Wohnungen. Foto: Oliver Berg/Archiv
Hamburg

Es prognostizierte diese Entwicklung auf Basis der 2011 erhobenen Zensus-Zahlen. Infolgedessen sei 2035 mit 63 070 Pflegebedürftigen in der Hansestadt zu rechnen. Hamburg hat Widerspruch gegen die Ergebnisse der jüngsten Volkszählung eingelegt.

Es werde höchste Zeit, barrierearme Wohnungen für Senioren zu schaffen, foderte Studienleiter Matthias Günther. Das Institut hat die Daten im Auftrag eines Verbändebündnisses ermittelt, darunter der Sozialverband VdK Deutschland, der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB) und die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

Nach Darstellung des Autors rechnet sich der Umbau zu altersgerechten Wohnungen, vergleicht man diese Kosten mit denen stationärer Pflege. Laut Studie fehlen in Hamburg knapp 50 000 solcher Wohnungen. Sie veranschlagt dafür ein Investitionsvolumen von 765 Millionen Euro. Die beteiligten Verbände fordern laut Mitteilung nun von der Politik, für das „Wohnen im Alter“ wieder einen Fördertopf von rund 540 Millionen Euro bereitzustellen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Landesregierung in Kiel will die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen beschleunigen und vereinfachen. Einen Gesetzentwurf dafür beschloss das Kabinett am Dienstag in Warder (Kreis Rendsburg-Eckernförde).

03.07.2013

Schleswig-Holsteins Landesregierung will den Denkmalschutz stärken und Lockerungen durch die schwarz-gelbe Vorgängerkoalition wieder einkassieren. Das Kabinett von Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) befasste sich am Dienstag mit Eckwerten für ein neues Gesetz, die Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW) vorstellte.

03.07.2013

Die Piratenpartei will den Zugriff deutscher Ermittlungsbehörden und Geheimdienste auf Informationen von Handy- und Internetnutzern stärker einschränken. Dazu reichten zwei Mitglieder der Partei eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ein.

02.07.2013