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Politik im Rest der Welt Albanien pocht auf schnelle EU-Beitrittsgespräche
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17:11 25.04.2018
Albaniens Ministerpräsident und Vorsitzender der sozialistischen Partei (PS), Edi Rama, hält im Juni 2017 eine Wahlkampfrede Quelle: dpa
Tirana/Berlin

Der albanische Premierminister Edi Rama vergleicht seinen für Mittwoch geplanten Besuch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit einer Audienz beim Papst. „Angela Merkel ist ein europäischer Champion. Die ganze Balkanregion setzt viel Hoffnung in sie“, sagte Rama dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Es ist also normal, dass jeder Regierungschef der Balkanländer, der nach Berlin fährt, sich ein wenig wie ein Pilger fühlt, der den Papst sehen will.“

Europa ist für uns „ein Friedensprojekt“

Rama pocht für sein Land auf möglichst schnelle Beitrittsverhandlungen zur EU. „Wir würden am liebsten schon heute Mitglied werden“, sagte der albanische Regierungschef dem RND. In den Balkanländern lebten die der EU am optimistischsten gegenüber eingestellten Menschen, betonte er. „Für uns ist Europa das, was es für die Gründerväter war: ein Friedensprojekt.“

Derzeit wird in der Europäischen Union darüber diskutiert, ob Beitrittsgespräche mit Albanien aufgenommen werden sollen. Sowohl die EU-Kommission als auch EU-Ratspräsident Donald Tusk empfehlen eine Aufnahme der Verhandlungen. Bei den Mitgliedsstaaten herrscht dagegen Skepsis.

Von RND

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