Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 12 ° Gewitter

Navigation:
„Alle Amerikaner sind verwundet“

Dallas „Alle Amerikaner sind verwundet“

Polizistenmörder von Dallas vermutlich Einzeltäter – Neue Demos geplant.

Voriger Artikel
USA und EU-Partner fordern Fortsetzung der Reformen in der Ukraine
Nächster Artikel
US-Präsident Obama zu Spanien-Besuch in Madrid eingetroffen

Trauer in Dallas und den ganzen USA

Quelle: Josh Edelso/afp

Dallas. . Nach den Todesschüssen auf fünf Polizisten in Dallas wächst in den USA die Sorge, dass es zu einer weiteren Eskalation der Gewalt kommt. In vielen US-Städten waren auch am Wochenende neue Protestaktionen gegen Polizeigewalt geplant. Bei einer Demonstration in New York in der Nacht zu gestern gab es Dutzende Festnahmen. In Dallas konzentrierten sich die Ermittlungen auf die Motive des Polizistenmörders.

US-Präsident Barack Obama wird Anfang der Woche in Dallas erwartet. Er verkürzte wegen des geplanten Besuches eine Visite in Spanien im Anschluss an den Nato-Gipfel in Polen.

Der 25-jährige Micah Johnson hatte in der texanischen Stadt während einer Demonstration gegen Polizeigewalt fünf Polizisten erschossen und fünf weitere sowie zwei Zivilisten verletzt. Nach Erkenntnissen der Polizei war er wohl der alleinige Schütze, es könne aber Komplizen geben, wie der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, sagte.

Als wahrscheinliches Tatmotiv gilt Hass auf Weiße. Darauf deuten Äußerungen des Mannes bei Verhandlungen mit Polizisten vor seinem Tod und Facebook-Eintragungen hin, in denen Johnson Sympathien für schwarzen Extremistengruppen äußert. Wie weiter bekannt wurde, war der 25-Jährige ein Heeresveteran und Ende 2013 in Afghanistan eingesetzt, allerdings als Tischler, schrieb die „New York Times“. Nach anderen Berichten musste Johnson den Afghanistan-Einsatz nach Vorwürfen sexueller Belästigung einer Soldatin vorzeitig beenden.

US-Vizepräsident Joe Biden, der anstelle des abwesenden Obama gestern die wöchentliche Rundfunkansprache hielt, rief dazu auf, Konflikte und Spaltungen friedlich zu überwinden. Alle Amerikaner seien durch „all diese Todesfälle“ verwundet, sagte Biden. Auch schwarze Bürgerrechtler erneuerten ihre Aufrufe zur Mäßigung: Die Gewalt gegen Schwarze müsse beendet werden, aber die Lösung könne keinesfalls schwarze Gewalt gegen Polizisten sein.

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik im Rest der Welt
Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den Juli 2017.

Wie sollte die Bundesregierung in der Türkeipolitik vorgehen?

  • Hochzeitszauber
    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informationen und kompetente Ansprechpartner in und um Lübeck für Ihre Traumhochzeit.

    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informat... mehr

  • Reisetipps
    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber.

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

  • Events & Veranstaltungen
    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe.

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Lifestyle

    Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß... mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

TV-Vorschau

Unsere Kolumne zeigt, wo sich das Einschalten lohnt.

Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kreuzwort

Auch online wartet täglich ein neues Rätsel auf Sie. Jetzt rätseln!

Sudoku

Bleiben Sie geistig aktiv – mit japanischem Gehirnjogging.

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr