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„Area 51“: Ufos, Aliens und dunkle Geheimnisse

Las Vegas „Area 51“: Ufos, Aliens und dunkle Geheimnisse

US-Geheimdienst bestätigt erstmals die Existenz des geheimnisvollsten Sperrgebiets der amerikanischen Streitkräfte.

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Sind sie wirklich gelandet? Immer wieder gibt es Gerüchte, die „Area 51“ mit alien-ähnlichen Wesen in Verbindung bringen.

Quelle: Foto: picturepress

Las Vegas. Schon der Name ist flirrend wie die heiße Luft in Nevada. „Area 51“ ist der vielleicht bekannteste, aber das militärische Testgelände rund 200 Kilometer nordwestlich der Glitzermetropole Las Vegas hieß auch „The Ranch“, „Watertown“, „The Box“ oder geheimnisvoll: „Dreamland“, Land der Träume. Nur eins war das geheimnisvolle Sperrgebiet bis vor kurzem nie: offizielle Realität.

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Sind sie wirklich gelandet? Immer wieder gibt es Gerüchte, die „Area 51“ mit alien-ähnlichen Wesen in Verbindung bringen.

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Das hat sich nun geändert: Erstmals bestätigte der US-Geheimdienst CIA dieser Tage die Existenz der „Area 51“ — noch dazu mit einer Karte des Geländes, die auch bei der Suche nach „Area 51“ bei Google Maps erscheint. Wer sucht, findet auch schon lange auf Luftaufnahmen jener unwirtlichen Gegend extrem lange Landebahnen, zahlreiche Hangars, es gibt die „Executive Order 10633“, mit der der US-Präsident die Sperrung des Luftraums über dem Traumland jedes Jahr aufs Neue anordnet.

Man weiß von der diskreten Jet—Flotte mit dem Rufzeichen „Janet“, die die bei Las Vegas wohnenden Mitarbeiter der „Area 51“ von der Haven Street am McCarran Airport zu ihren uneinsehbaren Arbeitsplätzen auf und unter dem Gelände bringt; und man kennt die Geschichte der unaufhörlichen Ausdehnung des Sperrgebietes mit einer inzwischen erreichten Größe von rund 100 Quadratkilometern. Die „Landnahme“ der Regierung in den 80er und 90er Jahren sorgte bei Anwohnern teilweise für erheblichen Missmut.

Kurz: Zahllose Neugierige, Reporter, Autoren wie die einschlägigen Michael Hesemann, Johannes von Buttlar oder Andreas von Retyi, Regierungshasser, Verschwörungstheoretiker oder auch die von all dem und ein paar Bierchen beschwingte Kundschaft des „Little Ale Inn“ im nahegelegenen Örtchen Rachel haben über Jahre und Jahrzehnte hinweg alles nur Erdenkliche zusammengetragen, das dann zum Mythos der „Schwarzen Welt“ in der Wüste von Nevada rund um den Groom Lake kondensierte und besagt: Dort testet das US-Militär unter strengster Geheimhaltung allerneueste Waffentechnologie.

Vor allem aber heißt es: Diese Technologie verdanken die Forscher in ihrem Schattenreich dort vor allem dem Studium nichtirdischer Flugscheiben, die immer wieder mal auf dem blauen Planeten havarieren und deren Besatzungen tot oder lebendig tief unter der Oberfläche der Area 51 untersucht und ausgeforscht würden.

Von Ufos und Aliens ist denn auch in der Deklassifizierung des „Area 51“-Mysteriums durch die CIA nicht die Rede. Es handele sich vielmehr um ein Testgelände, das zu Zeiten des Kalten Kriegs für die Erprobung der Spionageflugzeuge Oxcart und U-2 genutzt worden sei, beschieden die Schlapphüte.

Warum dann aber der anhaltende Ausbau der Anlage? Warum schrieb US-Luftwaffenministerin Sheila Widnell als Begründung für die Expansion 1993, die US Airforce brauche das zusätzliche Gelände, „um die technologischen Neuentwicklungen der US-Militärindustrie zu schützen“? Und warum wollten Militärs in einer Anhörung wissbegierige Senatoren nur nicht öffentlich über genauere Zusammenhänge informieren? Der Kalte Krieg war doch lange vorbei.

All das werfe die Frage auf, „ob nicht die US-Geheimdienste selber die Mär von den Außerirdischen in die Welt setzten, um die Spionageaktivitäten zu verdecken“, munkelte der „Tagesspiegel“. Die berüchtigten Verschwörungstheoretiker würden es vielleicht genau anders herum sehen: Haben die US-Geheimdienste selber die Mär vom Versuchsgelände für Spionageflugzeuge in die Welt gesetzt, um ihre Alien-Forschung zu verdecken?

Sicher scheint nur eines: Die Methode, Ungereimtes kurzerhand für „beendet“ zu erklären, dürfte nicht funktionieren. Dafür sorgt die verschworene Gemeinschaft von desinformierenden Geheimdiensten, ungläubigen Widersachern und quotenhungrigen Medien. Die Wahrheit aber, das wissen mindestens alle „Akte-X“-Fans längst, bleibt irgendwo da draußen.

Der Tag, an dem das Ufo-Fieber geboren wurde
Ohne Ufo-Fieber hätte es vermutlich nicht so viele fiebrige Verschwörungstheorien über das militärische Testgelände in Nevadas Wüste gegeben. Aber im Juli 1947 hatte die US-Luftwaffe eine Pressemitteilung herausgegeben, in der die Bergung eines havarierten unbekannten Flugobjekts bestätigt wurde: „Die vielen Gerüchte über die fliegenden Scheiben wurden gestern zur Realität, als es dem 8. Air Force District, Luftwaffenstützpunkt Roswell, glückte, in den Besitz einer fliegenden Scheibe zu gelangen. Das fliegende Objekt landete in der vorherigen Woche auf einer Ranch bei Roswell“, hieß es — wenigstens für einen Tag. Dann ruderte die Air Force zurück: Es habe sich um Überreste eines normalen Wetterballons gehandelt. Spätestens in diesem Moment zündeten die Spekulationen. Das Material des Objekts, so wird in einschlägigen Zirkeln gemutmaßt, sei leicht wie Balsaholz gewesen. Mehr noch: Man habe leblose Besatzungsmitglieder gefunden, die zwar humanoid, aber keine Menschen gewesen seien.

Michael Wittler

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