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Atomstreit mit Iran: Hoffen auf Durchbruch

Genf Atomstreit mit Iran: Hoffen auf Durchbruch

Im Streit um das iranische Atomprogramm haben sich gleich mehrere westliche Außenminister in die Verhandlungen über eine Zwischenlösung eingeschaltet.

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US-Außenminister John Kerry (69)

Genf. Im Streit um das iranische Atomprogramm haben sich gleich mehrere westliche Außenminister in die Verhandlungen über eine Zwischenlösung eingeschaltet. Damit wuchsen am zweiten Tag der Gespräche in Genf die Hoffnungen auf einen diplomatischen Durchbruch.

„Wir haben eine delikate und auch sehr komplizierte Phase der Verhandlungen erreicht und müssen nun das schriftliche Abkommen vorbereiten“, sagte der iranische Vizeaußenminister Abbas Araghchi.

US-Außenminister John Kerry sagte nach seiner Ankunft in Genf, in wichtigen Punkten gebe es noch keine Übereinstimmung.

Kerry, sein britischer Kollege William Hague, der amtierende Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Frankreichs Ressortchef Laurent Fabius trafen in Genf ein. Westerwelle sagte: „Die Atomverhandlungen mit Iran sind jetzt in einer wichtigen Phase. Wir wollen darauf hinarbeiten, eine Verständigung auf den Weg zu bringen.“

Auf dem Verhandlungstisch in Genf liegt eine Übergangslösung. Demnach soll Teheran sein Atomprogramm zunächst aussetzen. Im Gegenzug sollen einige der gegen das Land verhängten Wirtschaftssanktionen aufgeweicht oder auf ausländischen Bankkonten blockierte Gelder aus Öleinnahmen freigegeben werden. In einem zweiten Schritt soll dann über ein umfassenderes Abkommen verhandelt werden. Dieses soll sicherstellen, dass der Iran nicht unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms an Atomwaffen arbeitet. Die neue Regierung in Teheran will diese Sorge ausräumen. Sie fordert aber im Gegenzug die Anerkennung des Rechts auf ein ziviles Atomprogramm, einschließlich der Urananreicherung auf bis zu fünf Prozent, sowie die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen.

Israel wird sich nach Worten seines Regierungschefs Benjamin Netanjahu nicht durch eine mögliche Vereinbarung der internationalen Gemeinschaft mit dem Iran im Atomkonflikt binden lassen.

Saudi-Arabien könnte sich indes mit der Hilfe Pakistans umgehend nuklear bewaffnen, falls der Iran Atomwaffen herstellt. Dies geht aus BBC-Recherchen hervor.

LN

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