Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Ausgang der Parlamentswahl knapper als erwartet
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Ausgang der Parlamentswahl knapper als erwartet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:13 07.10.2017
Der konservative Premierminister Bill English und Labour-Chefin Jacinda Ardern buhlen um die Gunst einer nationalistischen Partei. Quelle: AP
Anzeige
Wellington

Nach den letzten Ergebnissen lag die National Party von Premierminister Bill English mit 44 Prozent der Stimmen vor der sozialdemokratischen Labour Party und den Grünen, die zusammen auf 43 Prozent kamen. Wer künftig regiert, entscheidet nun wohl die nationalistische Partei New Zealand First, die sieben Prozent der Stimmen gewann.

Der Konservative English sagte, die Wähler hätten sich mehrheitlich für seine Partei ausgesprochen. Er freue sich auf Verhandlungen mit New Zealand First, mit der er eine stabile Regierung bilden wolle. Labour-Chefin Jacinda Ardern sagte dagegen, das Endergebnis habe den Auftrag für einen Wechsel gestärkt.

Im Parlament mit seinen 120 Sitzen kommt die National Party auf 56 Sitze, Labour auf 46 und New Zealand First auf neun Sitze. Die Grünen ziehen mit acht Abgeordneten ins Parlament ein. Nach den ersten Ergebnissen hatte English noch mit zwei Mandaten mehr rechnen können. Diese wurden jetzt Labour und den Grünen zugeschlagen.

New Zealand First hat noch nicht zu erkennen gegeben, mit wem die Partei koalieren könnte. Sie hat bereits mit beiden großen Blöcken zusammengearbeitet. Ihr Chef Winston Peters fordert eine drastische Einwanderungsbeschränkung und will Ausländer vom Kauf neuseeländischer Farmen abhalten. Er lehnt Englishs Plan für ein höheres Renteneintrittsalter ebenso ab, wie Labours Idee, bestimmte Wassernutzer stärker zu besteuern.

Von RND/AP

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nach einem Bundeswehrmarsch Mitte Juli im niedersächsischen Munster liegt einer der Soldaten noch immer in einer Klinik. Das hat ein Bundeswehrsprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur gesagt.

07.10.2017

Kanzlerin Angela Merkel stellt sich nach den schweren Verlusten der Union bei der Bundestagswahl heute erstmals einem breiten Parteipublikum.

07.10.2017

Mehr als ein Drittel der Deutschen ist dafür, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel keine vollen vier Jahre mehr im Amt bleibt.

07.10.2017
Anzeige