Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Australische Klimaexperten kritisieren eigenen Bericht
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Australische Klimaexperten kritisieren eigenen Bericht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:10 05.09.2016
Anzeige
Sydney

Zwei Experten der staatlichen Behörde für Klimawandel in Australien haben einen Bericht aus dem eigenen Hause als völlig unzureichend abgetan. Der Bericht erwecke den Eindruck, Australien habe bis 2030 Zeit für weitere Maßnahmen zur Reduzierung der klimaschädlichen CO2-Emissionen. 

Das sei „falsch und gefährlich“, sagten die Wissenschaftler David Karoly und Clive Hamilton. Sie distanzierten sich von ihren acht Kollegen, mit denen zusammen sie an dem vergangene Woche vorgelegten Bericht gearbeitet hatten.

Die Behörde habe ihre Empfehlungen danach ausgerichtet, was bei der konservativen Regierung mit zahlreichen Klimawandel-Skeptikern in ihren Reihen politisch durchzusetzen sei, nicht, was nötig sei.

Die Regierung steht auf dem Standpunkt, dass die Industrie nicht durch scharfe Auflagen behindert werden darf. Sie hatte bei Amtsantritt 2013 als erstes Land der Welt ein bereits beschlossenes Emissionshandel-System wieder abgeschafft. Australien gehört als einer der größten Kohleexporteure der Welt pro Kopf der Bevölkerung gemessen zu den größten Klimasündern unter den Industrieländern.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry führt den Erfolg ihrer Partei bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern auf politische Fehler der großen Koalition im Bund zurück.

05.09.2016

Mit einem Aktionsplan wollen die führenden Industrie- und Schwellenländer die kraftlose Weltkonjunktur ankurbeln.

05.09.2016

CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat nach der Wahlschlappe in Mecklenburg-Vorpommern den Kurs seiner Partei in der Flüchtlingspolitik verteidigt.

05.09.2016
Anzeige