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Politik im Rest der Welt Aydan „Elvira“ Özoguz
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22:22 30.07.2016

In den USA war es lange Zeit üblich, als Einwanderer seinen Namen zu anglisieren: Donald Trumps deutscher Großvater Friedrich wurde so vom „Drumpf“ zum Drump, woraus Trump wurde. In Deutschland besteht ebenfalls die Möglichkeit, sich bei Annahme der Staatsbürgerschaft landestypisch neu zu benennen: Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, sah sich bei ihrer Einbürgerung 1989 mit der Frage konfrontiert, ob sie ihren Vornamen „eindeutschen“ wolle. Freunde hätten ihr augenzwinkernd zu „Elvira“ geraten, erinnert sie sich jetzt – aber ob skeptische Einheimische sie als Elvira Özoguz für „richtig deutsch“ halten würden, was manche offenbar anzweifeln? Eher nicht, ist zu befürchten, denn für viele fährt der Vorurteils- Express schon ab, wenn er fremdländische Namen hört, statt darauf zu achten, wie einer ist und nicht darauf, wie er heißt. Von Donald Trump ahnt man inzwischen, wie er ist – gut, dass der Name ausgedeutscht wurde. Sonst wäre Fremdschämen Drumpf, Pardon: Trumpf.

LN

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