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Politik im Rest der Welt Bericht: Bundesminister müssen künftig auf Linienflüge umsteigen
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Bericht: Bundesminister müssen künftig auf Linienflüge umsteigen
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14:26 08.03.2019
Entwicklungsminister Gerd Müller machte Mitte Januar im südlichen Afrika eine unerwünschte Pause – ein defektes Ventil am Flieger machte den Start zunächst unmöglich. Quelle: Ute Grabowsky / Photothek/BMZ /dpa
Berlin

Kanzlerin Angela Merkel musste ihren Flug nach Buenos Aires Ende November 2018 unterbrechen. Entwicklungsminister Gerd Müller machte Mitte Januar im südlichen Afrika eine unerwünschte Pause. Und Außenminister Heiko Maas saß Ende Februar im westafrikanischen Mail fest. Die Liste der Pannen bei Regierungsfliegern wird innerhalb kurzer Zeit immer länger.

Nun gibt es Konsequenzen aus der Pannenserie der Flugbereitschaft, die die Minister aus dem Bundeskabinett treffen. Sie müssen laut einem Medienbericht ihre Dienstreisen künftig in normalen Linienflügen antreten.

VIP-Flieger nur noch für „priorisierte Anforderungsträger“

Wie der „Spiegel“ berichtet, werden die Regierungsflieger der Luftwaffe in Zukunft hauptsächlich für die "priorisierten Anforderungsträger" zur Verfügung stehen. Darunter fallen der Bundespräsident, die Kanzlerin, der Vizekanzler und die Ressortchefs des Auswärtigen Amts sowie des Innenministeriums.

Der „Spiegel“ berichtet dabei aus einem internen Papier aus dem Verteidigungsministerium. Wegen der Fokussierung auf die wichtigsten Regierungsmitglieder werde es demnach „zwangsläufig erhebliche Absagen an niederpriorisierte Anforderungsberechtigte“ geben.

Minister Altmaier bekommt die „Absagen“ zu spüren

Zu spüren bekommen hat diese „erheblichen Absagen“ bereits Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Er habe eine für Ende Februar geplante Asienreise verlegen müssen. Der Grund: Die Kanzlerin hatte mehrere Auslandstermine, Außenminister Heiko Maas reiste nach Afrika.

Auch Gerd Müller musste bereits auf einen Linienflug ausweichen: Der Entwicklungsminister bereist derzeit Mexiko. Eigentlich hätte ihn ein Regierungsflieger quer durch Lateinamerika bringen sollen –Mexiko, Haiti, Kolumbien, Ecuador und Brasilien seien ursprünglich geplant gewesen. „Zur Wahrnehmung meiner Verpflichtungen in unseren rund 80 Partnerländern in Afrika, Asien und Lateinamerika ist es nicht ganz einfach und zum Teil auch nicht möglich, per Linie zu fliegen“, sagte Müller dem „Spiegel“.

Von RND

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