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Politik im Rest der Welt Bericht: Viel mehr Tote durch rechte Gewalt
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Bericht: Viel mehr Tote durch rechte Gewalt
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13:17 27.09.2018
2006 wurde Mehmet Kubaşik in seinem Dortmunder Kiosk getötet. Er war das achte von zehn mutmaßlichen NSU-Todesopfern. Quelle: Nils Foltynowicz
Berlin

Seit der Wiedervereinigung sind einem Bericht zufolge mehr als doppelt so viele Menschen durch rechtsmotivierte Gewalt ums Leben gekommen wie offiziell anerkannt.

Zeit Online“ und der „Tagesspiegel“ berichteten am Donnerstag, dass seit 1990 mindestens 169 Menschen von Neonazis oder anderen Personen mit extrem rechten Einstellungen getötet worden seien.

Die Bundesregierung geht dagegen nur von 83 Toten im selben Zeitraum aus, wie das Innenministerium im Juni auf eine Anfrage der Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau und ihrer Linksfraktion mitgeteilt hatte.

Dem Bericht von „Zeit Online“ und „Tagesspiegel“ zufolge gibt es - zusätzlich zu den angegebenen 169 - bei 61 weiteren Todesopfern „zumindest starke Indizien dafür, dass es sich um rechtsmotivierte Gewalttaten handelt“.

dpa

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