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Politik im Rest der Welt Brüssel geht seinen Beamten ans Geld
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20:10 29.06.2013
Brüssel

EU-Beamte gelten als Top-Verdiener mit besten Arbeitsbedingungen. Sie selbst sehen sich manchmal als Prügelknaben der EU-Regierungen. Nach monatelangen Verhandlungen und mehreren Streiks steht jetzt ein Sparpaket. Beamte müssen länger arbeiten und erhalten weniger Geld. Bis zum Jahr 2020 wollen die Brüsseler Institutionen rund 2,7 Milliarden Euro einsparen.

Gehälter und Pensionen werden für zwei Jahre eingefroren. Die Wochenarbeitszeit steigt von 37,5 auf 40 Stunden, das Pensionsalter von 63 auf 65 Jahre beziehungsweise für Neueinsteiger auf 66 Jahre.

Urlaubstage und Zulagen sinken. Bis 2017 fallen fünf Prozent der Stellen weg, das sind insgesamt 2500 Jobs. Die Europäische Union beschäftigt etwa 48 000 Beamte, die meisten (38 000) in der Kommission.

Die als üppig geltenden Gehälter der EU-Beamten sorgen immer wieder für politischen Streit. Wegen der Krise in Europa hatten die EU-Staaten — vor allem Deutschland und Großbritannien — von der Brüsseler Behörde drastische Einsparungen im neuen Finanzrahmen der EU bis 2020 verlangt.

Das Einstiegsgehalt eines EU-Beamten liegt bei mindestens 2654 Euro brutto monatlich und endet in der obersten Hierarchie bei 18 370 Euro brutto. Darüber stehen dann — außertariflich — noch die Kommissare mit gut 20 000 Euro brutto.

LN

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