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Politik im Rest der Welt Bundeswehrpiloten beim ADAC
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20:14 23.12.2017
Fallen oft wegen technischer Mängel aus: Bundeswehrhelikopter.

Von März nächsten Jahres an sollten Bundeswehrpiloten am Truppenstandort im niedersächsischen Bückeburg auf zivilen Hubschraubern vom Typ EC 135 für ihre Basisausbildung oder zum Erhalt von Fluglizenzen Stunden abfliegen. Grund der Notmaßnahme: Sowohl die erst vor einigen Jahren eingeführten Militärhubschrauber vom Typ „Tiger“ als auch der NH90 leiden unter technischen Ausfällen und stehen nicht oft genug für Ausbildungsflüge zur Verfügung. Auf den ADAC-Hubschraubern solle vor allem der Instrumentenflug geübt werden, wird das Wehrressort zitiert. Militärisch werden die Piloten weiterhin auf Helikoptern der Bundeswehr ausgebildet.

„Im Prinzip können wir eine Zusammenarbeit bestätigen. Zu Details und Umfang machen wir keine näheren Angaben“, sagte gestern ein Sprecher der ADAC SE, die als europäische Aktiengesellschaft organisiert ist. Es würden aber keine Rettungshubschrauber der gemeinnützigen ADAC-Luftrettung eingesetzt. Die zivilen Helikopter für die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr würden von der ADAC Luftfahrt Technik GmbH in Bonn-Hangelar zur Verfügung gestellt. Diese arbeitet nach eigenen Angaben schon als Dienstleister für mehrere Polizei-Hubschrauberstaffeln.

Die Bundeswehr ist zuletzt immer wieder wegen Materialmängeln aufgefallen. Im November etwa berichtete die Funke-Mediengruppe, dass mehr als die Hälfte der Kampfpanzer „Leopard 2“ derzeit nicht einsatzbereit seien. Aber auch neues Gerät weist Fehler auf. So nahm die Marine jetzt die erste von vier bei Blohm + Voss in Hamburg gebauten Fregatten des Typs F125 wegen massiver Mängel nicht ab.

Hardware und Software funktionieren nicht zuverlässig.

LN

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