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23:22 23.10.2013

19. August 2012: Tebartz-van Elst sei erster Klasse nach Indien geflogen, um dort soziale Projekte zu besuchen, berichtet „Der Spiegel“.

29. Mai 2013: Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Bischof wegen möglicher Falschaussage über seinen Flug nach Indien.

28. Juni: Die umstrittene neue Bischofsresidenz kostet nach Angaben des Limburger Bistums knapp 10 Millionen Euro — rund viermal so viel wie ursprünglich geplant.

9. Juli: Das Bistum korrigiert die Gesamtkosten nach oben. Sie lägen deutlich über 10 Millionen Euro.

29. August: Das streng konservative „Forum Deutscher Katholiken“ ruft zur Solidarität mit dem Oberhirten auf.

9. September: Der päpstliche Gesandte Kardinal Lajolo besucht Limburg. Der Bischof sichert wenige Tage später zu, alle Kosten der Baumaßnahmen Prüfern zugänglich zu machen.

23. September: Erzbischof Robert Zollitsch kündigt eine Kommission an, die die Kostenexplosion klären soll.

25. September: In Zusammenhang mit dem Indienflug beantragt Hamburgs Staatsanwaltschaft Strafbefehl.

7./8. Oktober: Das Bistum beziffert die Kosten für den neuen Bischofssitz jetzt auf 31 Millionen Euro.

10. Oktober: Tebartz-van Elst verteidigt die Kostenexplosion. „Wer mich kennt, weiß, dass ich keinen pompösen Lebensstil brauche“, sagt er „Bild“.

13. Oktober: Zeitungen berichten über 40 Millionen Euro Gesamtbedarf für die Limburger Residenz. Tebartz-van Elst reist nach Rom.

18. Oktober: Die Kirchenkommission beginnt ihre Prüfung.

21. Oktober: Papst Franziskus empfängt den Limburger Bischof.

LN

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