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Politik im Rest der Welt Deutsche Wirtschaft fürchtet weiter Strafzölle
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16:33 02.12.2018
Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), hält die Gefahr von Strafzöllen nicht für gebannt. Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbid/dpa
Berlin

Die deutsche Wirtschaft sieht trotz der leichten Entspannungssignale von US-Präsident Donald Trump die Gefahr von weiteren Strafzöllen und Abschottung nicht gebannt. „Der G20-Gipfel bringt der deutschen Wirtschaft eine gewisse Atempause“, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer am Sonntag. Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping hatten sich am Rande des Gipfels in Buenos Aires darauf verständigt, vorerst auf eine neue Runde an gegenseitigen Zöllen zu verzichten - unklar bleibt, ob Trump aber schon in Kürze neue Sonderzölle zum Beispiel auf Autos aus Europa verhängen könnte. 

Der aktuell zunehmende Protektionismus sei keineswegs abgewendet, sagte Schweitzer. „Aber der Dialog, der in Buenos Aires erfolgt ist, birgt ein wenig Hoffnung. Denn es ist allemal besser, miteinander zu sprechen als sich mit neuen Zöllen und Handelsschranken zu traktieren.“ Das wichtigste Ergebnis sei, dass sich die Staatengemeinschaft auf die Weiterentwicklung der Welthandelsorganisation WTO verständigen konnte, sagte Schweitzer. Die G20-Gruppe will im Rahmen der WTO-Reform bessere gemeinsame Spielregeln entwickeln - die USA werfen insbesondere China Wettbewerbsverzerrungen und unfaire Handelspratiken vor.

Lesen Sie auch: USA und China einigen sich auf „Waffenstillstand“ im Handelskrieg

Von RND/dpa

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