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Politik im Rest der Welt Die Clintons: Auf dem Weg zu einer Dynastie?
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23:28 26.09.2013

Auch wenn die USA nie viel mit Monarchien anfangen konnten, gibt es Familien, die als Polit-Adel einen festen Platz in der Öffentlichkeit haben. Eine Dominante der vergangenen zwei Jahrzehnte sind die Clintons. Bill Clinton war 1993 bis 2001 US-Präsident, seine Frau Hillary 2009 bis 2013 Außenministerin. Derzeit bekleiden weder Hillary noch Bill offizielle Ämter, dennoch tritt die Familie höchst aktiv mit ihrer Stiftung in Erscheinung. Und die mögliche Nachfolgerin steht schon bereit: Tochter Chelsea. Sie strebt zunehmend in die Führung der Wohltätigkeitsorganisation. Ist das der erste Schritt in die Öffentlichkeit und in eine spätere politische Karriere?

Die Stiftung, die früher Bills Namen William J. trug und nun in „Bill, Hillary & Chelsea“ umbenannt wurde, ist zu einer großen internationalen Wohltätigkeitsorganisation gewachsen. Weltweit setzt sie sich für Gesundheitsprogramme, Wirtschaftsentwicklung und — unter Hillarys und besonders Chelseas Zepter — Mädchen- und Frauenrechte ein. Der Glanz der Clintons zieht dabei viele berühmte Unterstützer an. Beim jährlichen Treffen der Stiftung in dieser Woche in New York waren illustre Redner zugegen: Präsident Barack Obama, U2-Sänger Bono, Microsoft-Gründer Bill Gates und Facebooks Geschäftsführerin Sheryl Sandberg.

Nach dem Ausscheiden ihres Mannes als US-Präsident hat vor allem Hillary in den vergangenen zehn Jahren für Gesprächsstoff gesorgt. Von der First Lady wurde sie New Yorker Senatorin und Außenministerin der USA in Präsident Barack Obamas erster Amtsperiode. Hillary entschied sich gegen eine zweite Amtszeit in Obamas Kabinett. Seither wird spekuliert, ob sie 2016 für die Präsidentschaft kandidieren wird. 2008 musste sie sich in den Vorwahlen gegen Obama geschlagen geben, aktuelle Umfragen sprechen ihr für 2016 beste Chancen zu. Die 65-Jährige selbst hat aber noch keinen klaren Hinweis auf ihre Pläne gegeben.

In letzter Zeit begleitete Chelsea ihren Vater oft auf Stiftungsterminen. Die jüngste Clinton arbeitete zunächst bei einer großen Unternehmensberatung, bevor sie bei der Stiftung einstieg.

LN

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