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Politik im Rest der Welt Donald Trump: Ich bin ein Genie
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22:10 06.01.2018
London

„Die Geschichte, die ich erzähle, scheint diese Präsidentschaft auf eine Weise darzustellen, die sagt, dass er nicht fähig ist, seinen Job zu machen“, sagte – der nicht unumstrittene – Wolff. Das sei der Hintergrund für die Einsicht, die Trumps Präsidentschaft letztlich ein Ende bereiten würden.

Das am Freitag erschienene Enthüllungsbuch zeichnet ein chaotisches Bild von Trumps Regierungsführung. Präsidentengattin Melania, die laut Wolff nach der Wahl aus Verzweiflung geweint haben soll, ließ eine Sprecherin erklären, das Buch sei ein „Werk der Fiktion“.

Trump selbst reagierte wie gewohnt. Er sei nicht nur „wirklich klug“, sondern ein „Genie“, twitterte er gestern. Wolff bezeichnete er als „Verlierer“ und griff erneut seinen Ex-Chefstrategen Steve Bannon an, auf den sich Wolff in seinem Buch unter anderem stützt. Jetzt, da sich die Vorwürfe einer Zusammenarbeit mit Russland zur Wahlbeeinflussung als Ente erwiesen hätten, würden die Demokraten und „ihre Schoßhunde, die Lügenmedien“, sich auf die Themen geistige Stabilität und Intelligenz des Präsidenten stürzen, schrieb Trump. „Tatsächlich sind meine beiden größten Stärken in meinem ganzen Leben geistige Stabilität gewesen und (...) wirklich klug zu sein“. Er habe es von einem „SEHR erfolgreichen Geschäftsmann“ zu einem „Top-Fernsehstar“ und dann gleich „im ersten Anlauf“ zum US-Präsidenten gebracht.

Unterdessen hat mit NSAChef Mike Rogers ein weiterer hoher Sicherheitsexperte seinen Rückzug angekündigt. Er werde im Frühjahr in Pension gehen, erklärte er – mit 58 Jahren.

LN

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