Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt EU will Migration mit Milliarden-Investitionen bremsen
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt EU will Migration mit Milliarden-Investitionen bremsen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:36 22.06.2016
Anzeige
Berlin

Die EU will den Zustrom von Flüchtlingen nach Europa mithilfe neuer Milliarden-Investitionen bremsen. Die Europäische Investitionsbank (EIB) schlägt dazu laut einem Zeitungsbericht vor, Projekte außerhalb der EU mit doppelt so viel Geld wie bisher geplant zu fördern.

Zusätzliche sechs Milliarden Euro sollen demnach in den kommenden fünf Jahren dabei helfen, die Fluchtursachen vor Ort zu bekämpfen. „Es ist auch entscheidend, dass Europa jene Länder unterstützt, die eine große Zahl an Flüchtlingen aufgenommen haben“, sagte EIB-Präsident Werner Hoyer der Süddeutschen Zeitung und sechs weiteren europäischen Blättern.

Das Geld soll vor allem für Investitionen in Jordanien, Libanon, Ägypten und den Maghreb-Staaten dienen. Auch Westbalkanländer wie Serbien und Albanien sollen in hohem Maß davon profitieren. Es geht beispielsweise darum, den Bau von Schulen zu finanzieren, das Gesundheitssystem zu verbessern oder Wasserzugänge zu ermöglichen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

24 Stunden vor dem Brexit-Referendum zeigt sich der britische Premierminister David Cameron unsicher über den Ausgang. „Niemand weiß, was geschehen wird“, sagte er der Zeitung „Financial Times“.

22.06.2016

Zwei von drei Anhängern der AfD würden bei einem Volksentscheid für einen Austritt Deutschlands aus der EU votieren. Dies ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern“.

23.06.2016

Bundespräsident Joachim Gauck hat zum 75. Jahrestag des Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion an die Leiden sowjetischer Soldaten und Zivilisten erinnert.

22.06.2016
Anzeige