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Politik im Rest der Welt Einwohnerzahl in Deutschland 2016 um 500.000 gestiegen
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10:15 13.03.2018
Mehr als die Hälfte aller Zuwanderer hatte einen EU-Pass. Quelle: Christoph Schmidt/archiv
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Wiesbaden

In der Folge der großen Zuwanderung während der Flüchtlingskrise ist 2016 die Zahl der Einwohner in Deutschland insgesamt um 500.000 Menschen gestiegen. Diese Zahl veröffentlichte das Statistische Bundesamt in einer Gesamtrechnung von Zu- und Abwanderung.

Dabei wurde auch deutlich, dass mehr deutsche Staatsbürger das Land verlassen haben als zurückkehrten.

Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag berichtete, waren mehr als 1,8 Millionen Menschen nach Deutschland gezogen, davon mehr als 1,7 Millionen Menschen mit einem ausländischen Pass. Dagegen verließen im gleichen Jahr mehr als 1,3 Millionen Menschen Deutschland.

Rund 146.000 Zuwanderer waren Deutsche - entweder Spätaussiedler oder aus dem Ausland zurückkehrende Deutsche. Das war ein Anstieg um 25.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig kehrten 281.000 deutsche Staatsangehörige Deutschland den Rücken. Auch mehr als eine Million Menschen mit ausländischem Pass wanderte ab.

Mehr als die Hälfte aller Zuwanderer, nämlich 51 Prozent, hatte einen EU-Pass, während neun Prozent aus anderen europäischen Staaten kamen. Unter den außereuropäischen Zuwanderern stellten Asiaten mit 26 Prozent die größte Gruppe, während fünf Prozent der Migranten eine afrikanische Staatsbürgerschaft besaßen.

dpa

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