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Politik im Rest der Welt Eiszeit zwischen China und Nordkorea durch Atomstreit
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21:13 21.10.2017

„Wann und auf welcher Ebene dieser Austausch abläuft, hängt von den Bedürfnissen beider Seiten ab und davon, ob es ihnen passt“, sagte Yezhou. Vor dem Hintergrund der Spannungen über das Atom- und Raketenprogramm Nordkoreas reagierte der Vizeminister damit ausweichend auf eine Frage, wann der Minister der Abteilung, Song Tao, zuletzt mit nordkoreanischen Vertretern zusammengetroffen war. Traditionell waren die hohen Kontakte zwischen beiden Seiten meist über die internationale Abteilung des Zentralkomitees und ihre Konterparts der Arbeiterpartei in Nordkorea gelaufen.

Auf einer Pressekonferenz anlässlich des Parteikongresses in Peking sagte der Vizeminister noch, dass die Aufrechterhaltung der Beziehungen nicht nur im Interesse beider Seiten, sondern auch bedeutend für Frieden und Stabilität in der Region sei. Mit seiner Zustimmung zu den mehrfach verschärften Sanktionen des UN-Sicherheitsrates gegen Nordkorea als Reaktion auf dessen Atom- und Raketentests hatte sich China den Zorn Nordkoreas zugezogen. Das Verhältnis der beiden Nachbarn ist seither auf einen historischen Tiefpunkt gefallen.

LN

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