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Erneut Krankenhaus in Aleppo bombardiert

Aleppo Erneut Krankenhaus in Aleppo bombardiert

Trotz scharfer internationaler Kritik am Beschuss humanitärer Einrichtungen in Aleppo ist in der umkämpften syrischen Großstadt erneut ein Krankenhaus bombardiert worden.

Aleppo. Trotz scharfer internationaler Kritik am Beschuss humanitärer Einrichtungen in Aleppo ist in der umkämpften syrischen Großstadt erneut ein Krankenhaus bombardiert worden. Im Krankenhaus M10, der größten Klinik im von den Rebellen kontrollierten Ostteil der Stadt, schlugen gestern mindestens zwei Fassbomben ein, wie der Betreiber Syrian American Medical Society (Sams) mitteilte. Im UN-Sicherheitsrat machte Frankreich einen neuen Anlauf für eine neue Waffenruhe.

Das Krankenhaus M10 und die ebenfalls von der Hilfsorganisation unterstützte Klinik M2 waren bereits am Mittwoch bombardiert worden und seither außer Betrieb. Die Angriffe hatten für große Empörung gesorgt, UN-Generalsekretär Ban Ki Moon stufte sie als Kriegsverbrechen ein. Derzeit gibt es nur noch sechs funktionstüchtige Kliniken für die rund 250000 Einwohner im belagerten Ostteil Aleppos.

Seit dem Start einer neuen Offensive der Regierungstruppen am 22. September spitzte sich die humanitäre Krise weiter zu. Auch in der Nacht zu gestern stand die Stadt wieder stundenlang unter heftigem Artilleriebeschuss. Im Stadtviertel Suleiman al-Halabi, das zwischen Regierung und Rebellen geteilt ist, und im Viertel Bustan al-Bascha war die ganze Nacht über Gefechtslärm zu hören. Mit der Offensive will die syrische Armee die seit Mitte 2012 geteilte Stadt wieder vollständig unter ihre Kontrolle bringen. Dabei wird sie von der russischen Luftwaffe unterstützt. Nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden im Ostteil Aleppos seit Beginn der Offensive mehr als 220 Menschen durch Luftangriffe getötet. Trotz scharfer Kritik der Uno und des Westens hält Moskau an den Luftangriffen fest, die ganze Straßenzüge in Schutt legten. US-Außenminister John Kerry drohte mit dem Abbruch der Gespräche mit Russland, sollten die Luftangriffe nicht aufhören. Am Freitag telefonierte er den dritten Tag in Folge mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow, es gab jedoch keine konkreten Ergebnisse.

LN

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