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Europa hat Angst vor „trumpulenten Zeiten“

Berlin Europa hat Angst vor „trumpulenten Zeiten“

Internationale Pressestimmen zum Amtsantritt.

Berlin. Das weltweite Echo auf den Amtsantritt von Donald Trump schwankt in den Zeitungen rund um den Globus zwischen Sorge und Entsetzen.

„El País“ (Frankreich): „Wir wussten bereits, dass Trump nicht wie ein Präsident reden kann. Und wir bezweifeln, dass er in der Lage sein wird, wie einer zu handeln.“

„La Vanguardia“ (Spanien): „An der Hand einer Person, die impulsiv ist und überhaupt keine politische Erfahrung hat, werden die USA und der Rest der Welt in unbekanntes Territorium geführt.“

„De Volkskrant“ (Niederlande): „Wer Trump schwadronieren hörte, bekam den Eindruck, dass die Welt aus Amerika besteht sowie aus Ländern, die Amerika ausnehmen und kaputtmachen wollen.“

„Guardian“ (Großbritannien): „Trump hat der Welt klar gemacht, dass sie sehr besorgt sein sollte. Trumps Rede war abwechselnd bitter, angeberisch und banal.“

„Tages-Anzeiger“ (Schweiz): „In gemeinsamen Bereichen wie Freihandel, Klimawandel, Russland oder dem Iran dürften die europäischen Interessen mit jenen Washingtons kollidieren.

Europa steht also vor „trumpulenten“ Zeiten.“

„Politiken“ (Dänemark): „Donald Trump ist das Symbol eines neuen Anfang, dessen Ende viele fürchten.“

„Moskowski Komsomolez“ (Russland): „Es hat in Washington niemand versucht, den Kongress oder das Weiße Haus zu stürmen und jemanden vom „alten Regime“ an Laternenmasten zu hängen, wie es in Russland vor einem Jahrhundert der Fall war. Aber die Selbstwahrnehmung der amerikanischen Elite – oder zumindest des liberalen Teils – ist nicht viel anders. So hat sich vor 100 Jahren auch die russische Bourgeoisie gefühlt.“

„Asahi Shimbun“ (Japan): „Damit Trumps Amerika sich nicht in Isolationspolitik einschließt, ist es jetzt gerade die Zeit für die Alliierten und befreundeten Länder, sich einzubringen.“

„Sydney Morning Herald“ (Australien): „Trump befehligt nun die größte wirtschaftliche und militärische Macht der Welt. Aber er hörte sich an, als habe er gerade Venezuela übernommen.“

LN

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