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Politik im Rest der Welt G7-Gipfel: Terror-Propaganda und Rückkehrer im Zentrum
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05:22 20.10.2017
Die Teilnehmer des G7-Innenministertreffens mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière (3.v.l.) haben sich auf Ischia für ein Foto aufgestellt, Quelle: Ciro Fusco
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Ischia

Die Innenminister der G7-Gruppe westlicher Industriestaaten beraten heute auf der italienischen Insel Ischia über die Bedrohung durch Terroristen.

Es soll nicht nur um die Rückkehr von Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und anderer dschihadistischer Gruppen nach Europa gehen. Die Ressortchefs wollen sich auch mit Vertretern von Internetkonzernen auf Maßnahmen zur Vorbeugung von Terrorismus verständigen.

Der IS nutzt das Internet für Propaganda im Kampf gegen „Ungläubige“, rekrutiert Sympathisanten für Anschläge und wirbt Kämpfer an. Tausende ausländische Dschihadisten kämpfen in Syrien, im Irak und in Libyen für die Extremisten. Aufgrund großer Gebietsverluste der Terrormiliz in Syrien und im Irak befürchtet der italienische Innenminister, Marco Minniti, dass entkommene Kämpfer auf Flüchtlingsrouten zurück nach Europa kommen könnten.

Neben den G7-Staaten Italien, Deutschland, USA, Großbritannien, Frankreich, Japan und Kanada nehmen an dem Treffen auch die EU-Kommissare für Migration und Sicherheit, Dimitris Avramopoulos und Julian King, sowie Interpol-Chef Jürgen Stock teil. Am Ende des Treffens am Freitagmittag soll es eine Abschlusserklärung geben.

dpa

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