Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Gabriel schließt erneutes Bündnis mit Union nicht ganz aus

Bundestagswahl Gabriel schließt erneutes Bündnis mit Union nicht ganz aus

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) schließt eine Fortsetzung der großen Koalition nach der Bundestagswahl nicht kategorisch aus.

Anfang August hatte sich Gabriel noch deutlich von einem Bündnis mit der Union distanziert.

Quelle: Michael Kappeler

Berlin. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) schließt eine Fortsetzung der großen Koalition nach der Bundestagswahl nicht kategorisch aus.

„Weder die CDU/CSU noch wir möchten eine Fortsetzung der großen Koalition. Am Ende entscheiden Wählerinnen und Wähler, das ist auch ganz gut so in einer Demokratie„, sagte der SPD-Politiker in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur auf eine entsprechende Frage.

Im Magazin „Stern“ hatte sich der Vizekanzler Anfang August noch viel deutlicher von einem Bündnis mit der Union distanziert. Er verwies auf die Differenzen nach vier Jahren gemeinsamer Regierungsarbeit und sagte dann: „Deswegen werden wir uns trennen.“ Das war von vielen Beobachtern so verstanden worden, dass Gabriel die große Koalition auf jeden Fall beenden wolle.

Im dpa-Interview drückte sich der frühere SPD-Chef vorsichtiger aus und sagte lediglich, dass große Koalitionen für Volksparteien wie CDU/CSU und SPD „keine Wunschkonstellationen“ seien. Auf Dauer würden sie eher die Ränder stärken. Außerdem gebe es zwischen Union und SPD Differenzen in wichtigen Zukunftsfragen, „von denen ich mir schwer vorstellen kann, dass sie überwunden werden können“. Dazu zählte der Vizekanzler die Rüstungs-, Renten- und Gesundheitspolitik.

Die Ursache für die Differenzen mit dem derzeitigen Koalitionspartner sieht Gabriel nicht in erster Linie bei Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel, sondern bei ihrer Partei. „Wenn wir auf sie aufgepasst haben, dann war sie auch eine gute Kanzlerin“, sagte er. „Allerdings haben wir eben auch gemerkt, wie schwierig das ist in ihrer eigenen Partei.“ Viele Themen seien liegengeblieben, weil Merkel auf den Widerstand ihrer eigenen Leute getroffen sei.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik im Rest der Welt
Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. Klicken Sie hier, um die Galerie für den November 2017 zu sehen!

Daniel Günther ist offen für einen zusätzlichen Feiertag - welcher Tag sollte es werden?

  • Hochzeitszauber
    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informationen und kompetente Ansprechpartner in und um Lübeck für Ihre Traumhochzeit.

    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informat... mehr

  • Reisetipps
    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber.

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

  • Events & Veranstaltungen
    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe.

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Lifestyle

    Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß... mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

TV-Vorschau

Unsere Kolumne zeigt, wo sich das Einschalten lohnt.

Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kreuzwort

Auch online wartet täglich ein neues Rätsel auf Sie. Jetzt rätseln!

Sudoku

Bleiben Sie geistig aktiv – mit japanischem Gehirnjogging.

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr