Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Gefahr bei der Monstersuche: „Pokémon“-Spieler in Not
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Gefahr bei der Monstersuche: „Pokémon“-Spieler in Not
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:18 18.07.2016
Anzeige
Hannover/Neumünster

Ausgeraubt und unter Beschuss: Bei der Jagd nach virtuellen „Pokémon“-Monstern haben sich auch in den vergangenen Tagen wieder Menschen in Gefahr gebracht. In Schleswig-Holstein wurde einer 16-Jährigen beim Spielen auf der Straße das Handy gestohlen.

Ein Radfahrer riss es ihr am Samstagabend in Neumünster aus der Hand. In Niedersachsen wurden drei Spieler auf einem Truppenübungsplatz erwischt, auf dem gerade mit scharfer Munition geschossen wurde. Der Wachdienst habe das Trio am Mittwoch auf dem Gelände der Bundeswehr in Bergen entdeckt, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.

Nicht in Gefahr, aber in großen Gruppen unterwegs waren Spieler bei einer „Pokémon Go Nachtwanderung“ in Hannover. Knapp Tausend Menschen liefen am Freitagabend mit Handy vorm Gesicht durch die Innenstadt. Man lerne dabei extrem viele Leute kennen, sagte ein 23-Jähriger. Zudem sei es ein Kindheitstraum von ihm, draußen Pokémons zu fangen. Ähnliche Aktionen gab es auch in anderen Orten bereits.

Das Smartphone-Spiel „Pokémon Go“ ist seit 6. Juli in den USA erhältlich, in Deutschland kann die App seit Mittwoch heruntergeladen werden. Auf dem Smartphone-Display werden dabei virtuelle Monster in die reale Umgebung eingeblendet. Auf der Jagd nach den Figuren sind die Spieler allerdings häufig so in das Spiel vertieft, dass sie von ihrem Umfeld kaum etwas wahrnehmen. Aus den USA wurden ebenfalls bereits Unfälle gemeldet, die auf unaufmerksame „Pokémon“-Spieler zurückgingen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Großbritannien könnte auch den noch vor dem Brexit ins Land einreisenden EU-Bürgern verwehrt werden. Das kündigte Brexit-Minister David Davis in London an.

18.07.2016

Ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Großbritannien könnte auch den noch vor dem Brexit ins Land einreisenden EU-Bürgern verwehrt werden. Das kündigte Brexit-Minister David Davis in London an.

17.07.2016

Bundesjustizminister Heiko Maas hat Facebook vorgeworfen, Zusagen im Kampf gegen Hassbotschaften nicht vollständig einzuhalten.

18.07.2016
Anzeige