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Politik im Rest der Welt Heimat-Kreisverband stärkt Tauber
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12:16 01.10.2016
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Bruchköbel

CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat bei einem Besuch seines hessischen Kreisverbands die gegen ihn erhobenen Mobbing-Vorwürfe entschieden zurückgewiesen.

Sie gehen auf seine Zeit als CDU-Vorsitzender im Main-Kinzig-Kreis zurück. Die Anschuldigungen seien falsch, sagte er am Freitagabend beim Kreisparteitag in Bruchköbel. Mit den über Medien erhobenen Vorwürfen werde nicht nur ihm geschadet, sondern der gesamten Partei. Das ärgere ihn.

Für seine 15-minütige Rede bekam Tauber lang anhaltenden Applaus. Unter den Delegierten war von einer Schmutzkampagne gegen Tauber die Rede. Anlass des Kreisparteitags der CDU Main-Kinzig war eigentlich die Kür der Unionskandidatin für die Landratswahl 2017, Srita Heide.

Inzwischen wurden allerdings neue Vorwürfe laut. Nach einem Bericht der „Welt“ (Online, Print: Samstag) soll er parteiinterne Kritiker der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin beschimpft haben: „Wer hier nicht für Angela Merkel ist, ist ein Arschloch und kann gehen.“ Die Worte sollen bei einem Treffen im vergangenen November gefallen sein.

„Ich weiß noch, dass wir hitzig über die Flüchtlingspolitik diskutiert haben“, sagte Tauber der „Welt“. „An jedes Wort kann ich mich aber nicht erinnern. Wenn dieser Kraftausdruck gefallen sein sollte, dann tut er mir leid.“ Mehrere Teilnehmer des Treffens bestätigten dem Bericht zufolge, dass sich Tauber so geäußert habe; andere wollen den Satz nicht gehört haben.

Bei den Mobbing-Vorwürfen aus Taubers Zeit im Main-Kinzig-Kreis geht es um ein Papier mit Vorschlägen, wie die damalige CDU-Kreisgeschäftsführerin Anne Höhne-Weigl mit fragwürdigen Methoden aus dem Amt gedrängt werden könnte. Tauber wiederholte vor den mehr als 200 Delegierten seines Wahlkreises: „Ich habe es nicht verfasst, aber wie andere davon gewusst.“ Es sei ein Fehler gewesen, nichts dagegen unternommen zu haben.

Wer der Verfasser der Mobbing-Anleitung gegen die mittlerweile nicht mehr aktive CDU-Funktionärin ist - dazu sagte er nichts: „Ich wasche keine schmutzige Wäsche in der Öffentlichkeit.“ Wenn es Meinungsverschiedenheiten gebe, müssten sie auf den Tisch - aber sachlich.

dpa

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