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Politik im Rest der Welt Helfer sehen „Rekordjahr des Leidens“ für Syrien
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21:16 12.03.2016

. Für die Menschen in Syrien hat sich die Situation 2015 nach Ansicht von Hilfsorganisationen dramatisch verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht „Fuelling the Fire“ einer internationalen Allianz von 30 Hilfsorganisationen, darunter Oxfam, Care und „Save the Children“.

Die Kriegsparteien richteten schlimmste Verwüstungen an, verhinderten Nothilfe und schnitten ganze Städte von jeglicher Versorgung ab. 2015 sei für Syrien daher ein „Rekordjahr des Leidens“ gewesen. Während des vergangenen Jahres sei es immer schwieriger geworden, in Syrien Nothilfe zu leisten. Weite Teile des Landes seien weiterhin von humanitärer Hilfe abgeschnitten.

Die Allianz der Hilfsorganisationen wirft den vier Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats Russland, USA, Frankreich und Großbritannien vor, sie hätten zur Verschärfung der Situation beigetragen. Sie hätten zu wenig diplomatischen Druck auf ihre Verbündeten ausgeübt, sie mit Waffen unterstützt oder direkt militärisch in den Konflikt eingegriffen. „Angriffe auf Zivilisten und Helfer müssen aufhören“, forderte Andy Baker, Oxfams Nothilfeleiter für Syrien.

Bidjan Nashat, Vorstandsmitglied von „Save the Children Deutschland“, sagte, immer mehr Kinder und Familien litten unter der Gewalt in Syrien: „Der Einsatz von Belagerungen als Kriegstaktik muss sofort beendet werden, sonst sterben noch viel mehr Kinder.“ Der syrische Bürgerkrieg hat seit März 2011 die größte Flüchtlingsbewegung seit 1945 ausgelöst.

Mittlerweile ist jeder Vierte der 22 Millionen Syrer ins Ausland geflohen. Mehr als 250000 Menschen starben.

LN

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